lieben,glauben,kämpfen-leben!

Aufwachen ist die einzige Chance,die wir haben!
 
 

"Sommersonnenwende" oder "Auf den Spuren zu mir selbst"

Ein Eintrag aus meinem Archiv von Mittsommer 2013. Lang ist's her. Und doch waren es so schöne, lichte Gedanken, dass ich sie gern erneut mit euch teilen mag:

Ich glaube, Sommersonnenwende, auch Litha genannt, ist das schönste Fest überhaupt. Allein der Name. Sommer, meine Jahreszeit, Leben, Energie. & dann Sonne, meine geliebte Sonne, ohne die ich mir ein Leben gar nicht denken könnte, weil sie immer da ist, auch wenn man sie grad nicht sieht.
Heute hat man sie nun wieder die längste Zeit im ganzen Jahr gesehen. Die Tage hören jetzt auf länger zu werden. Jetzt wird man nicht mehr alles nach außen tragen, sondern in ganz langsamen Schritten wieder zu sich kehren & aufnehmen, wahrnehmen. Ab jetzt bekommt man quasi das, worauf man sich seit spätestens der Frühjahrstagungnachtgleiche vorbereitet hat. Egal in welchen Ebenen. Sei es die Materielle, in der beispielsweise langsam die Ernten eingetrieben werden oder die Spirituelle, in der nun wahrgenommen wird, mit allen Sinnen die Umgebung aufgenommen wird.
Dieses Fest hat für mich eine unheimlich wichtige Bedeutung & ich hab das Gefühl, es wird jedes Jahr wichtiger. Dieser Tag hilft mir scheinbar, zu mir zu finden, ganz langsam, aber stetig. Ich hatte heute einen wunderschönen Tag, hab Freunde getroffen, den Alltag gemeistert & mich heute Abend mit Dingen, die mich wirklich beschäftigen, mich zu mir führen, beschäftigt. Aber vielleicht liegt das auch mit am Mond, der heute so wunderbar rund & hell scheint. Ich weiß es nicht sicher, aber ich bin dankbar für diesen Tag & die vielen Sachen, die ich heute lernen durfte. (die 'Erkenntnisse' dazu vlt bald hier im Blog zu finden ;D)

Aber nun für euch einen schönen Ausklang dieses Tages & hoffentlich ein schönes Mitsommerfest heute oder in den nächsten Tagen.

Liebste Grüße
eure
Nena

21.6.17 10:40, kommentieren

Mein Traum

(Stand 19.9.2015)
Wenn man Pläne hat, hab ich gehört, soll man sie weiter erzählen, damit man sie irgendwann auch wirklich umsetzt. Und genau das möchte ich heute tun.

Ich bin ein wahnsinnig naturverbundenes Wesen. Und das nicht, weil ich so Öko erzogen wurde (meine Mama hat genau genommen Angst vor Wäldern), sondern weil es mich besonders in schwierigen Situationen immer wieder in den Wald oder auf’s Feld zieht. In großen Kaufhäusern kam ich mir schon immer klein vor und Städte sind interessant aber kein dauerhafter Lebensraum für mich.
Das machte meine frühere Vision vom Streetworker natürlich schwierig. Doch weil ich unbedingt mein vielleicht einziges Talent, Menschen zu öffnen und ihnen Wege zu zeigen, in meinem Leben nutzen will, arbeitete mein Kopf lange auf Hochtouren. Es musste einfach einen Weg geben, denn mein Wunsch war und ist zu groß.
Also durchstöberte ich das Internet und fand Stichworte wie „geldfreies Leben“, „Selbstversorger“ und „bewusstes Leben“, die mich unglaublich inspirierten. Da ich zwar naiv, aber gleichzeitig auch kritisch bin, ist „geldfreies Leben“ natürlich kein universaler Plan und damit das Geldverdienen und alles Konventionelle natürlich nicht über den Haufen geworfen, nein. Aber es war ein Teil, was mir gefehlt hat, um meinen doch noch sehr ungenauen Gedanken Form zu verleihen:

Ich will immer noch eine Art Sozialarbeiter sein und ich will mich so autark wie möglich unterhalten, also ist die Lösung ein wunderschönes Selbstversorgergrundstück. Es wird genug Nahrung und auch Wohnraum da sein, um alle zu versorgen. Es wird ein wunderschönes Wohngebäude geben für Seminare und Bücher und eben die Jugendlichen, die zu mir kommen – ich weiß noch nicht, wie die rechtliche Lage das bestimmen wird; entweder aus freien Stücken, durch Anfrage der Eltern oder durch das Jugendamt und bei uns leben werden. Alles möglichst naturverbunden und ökologisch und hoffentlich auch nicht so sehr auf Kosten der Staatskasse, die ist schon belastet genug und außerdem wäre ich dann wieder völlig auf diese angewiesen.

Ich möchte weiterhin zum Teil die normalen Streetworkertätigkeiten ausführen und dabei den Jugendlichen, die keine Perspektive oder überhaupt einen Sinn für ihr Leben sehen, sagen können „Kommt zu mir auf den Hof. Dort ist zwar harte, ehrliche Arbeit an der Tagesordnung, aber es ist auch ein guter Platz, um zu sich selbst zu finden und darüber nachzudenken, was du in der Welt bewegen willst, wer du sein willst“

Das ist mein Traum. Mein inniger, ehrlicher Traum. Und diesen werde ich umsetzen!
Der Weg ist lang, denn was das Selbstversorger Know-how angeht, hab ich zurzeit überhaupt keine Kenntnisse. Meine Mutter hatte nie einen Garten oder ähnliches. Wir fangen erst jetzt an, bewusst einzukaufen und zu essen.
Und leider muss ich im Moment auch noch die Füße recht still halten, da ich zurzeit in der Warteschlange für mein Au-pair Jahr stehe. Aber sobald mein Studium anfängt, werde ich mit einem kleinen Garten die ersten Schritte lernen, wie man sich selbst ernähren kann. Ich werde mich belesen, mit meinem wenigen Geld wirtschaften und mein Weltretterdasein umsetzen, damit ich allen zeigen kann, dass man eben nicht „nach ‚ner Weile aufgibt, weil es ja sowieso nichts bringt“.

Ja, so wird es sein. Das ist das Ziel und der Ansatz meines Weges. Der Rest wird sich so bahnen, wie es für mich am besten ist.
Davon bin ich überzeugt.

 

In Liebe,
eure Nena ♥

 

UPDATE:
16.6.2017

Zwei Jahre sind um und vieles hat sich gewandelt. Beim Lesen einiger meiner Worte muss ich mich heute schütteln.
1. Soll es um junge Erwachsene gehen. Menschen, die bereit sind, Informationen von anderen anzunehmen. In der Jugend muss man sich selbst finden. Da sollte man nicht Rat von Fremden suchen, wenn es nicht der eigene innige Wunsch ist.
2. wird niemand durch das Jugendamt zu mir geschickt! Das wird aus absolut freien Stücken passieren und die richtigen Menschen werden zu mir finden.
3. Das mit der "harten" Arbeit möchte ich auch relativieren. Nein, es wird nicht gefordert, hart zu arbeiten. Wer da ist, darf einfach SEIN. Klar wird es beiden Seiten helfen, wenn gemeinsam angepackt wird, aber das eher auf einer Basis von "in mein Alltagsleben mit eintauchen" und davon praktisch durch Erfahrung und freies Probieren zu lernen.
4. Das mit dem Selbstversorger-Know-How wird besser. Aber nicht nur das Wissen selbst, als viel mehr das Vertrauen, dass das schon alles klappen wird, Schritt für Schritt. Alles kommt zur rechten Zeit und wird wunderbar und schön! (:
5. Die Streetworkersache hab ich übrigens aufgegeben. War wohl nur der Übergang, der mich zu meinem Traum geleitet hat. Vielen Dank dafür ans Universum! Es war Gold wert ♥ Aktuell hab ich die Idee des Dorfsozialarbeiters, was aber eher dazu laufen soll. mehr dazu in Punkt
6. Ich will die alten Dörfer wiederbeleben. Die alten Traditionen in die neue Zeit transformieren, und zwar so, dass die alteingesessenen "Dorpschen" gar nicht mitbekommen, dass ich da ankomme und groß was Neumodernes anschleppe. Die Jahreskreisfeste zum Beispiel sind eigl oft versteckt in unserer Kultur eingebettet und müssen nur neu vorgekramt werden. Ansonsten Angebote für Kinder, wo sie einfach frei spielen und lernen dürfen. Da brauchen sie mich nicht zu. Nur den Raum und die Zeit.
7. Zu guter Letzt werd ich immer die Heilerin in mir stärken. Ob es die Seele ist, die ich mit einem Lächeln zum Lachen bringe, oder die anspreche, um deinen Physischen Körper zu regenerieren. Heilkräuter und Zauberwissen faszinieren und begeistern mich von Beginn an und ich baue das immer und immer weiter aus, um ein möglichst großes Spektrum an Möglichkeiten zu haben, Menschenwesen zu ihrer vollen Kraft zu verhelfen.
Oh und nein, ich will keine Therapeutin sein. Das macht die Natur viel besser als ich.. (:

5 Kommentare 17.6.17 14:06, kommentieren

Entrümpelung.

Je weniger du hast, desto mehr Raum ist für deine Gedanken. Kein Zeugs, was geputzt werden muss oder Aufmerksamkeit braucht. Nur noch Dinge, die dir nutzen, die du brauchst und regelmäßig beachtest.

Ich war schon immer so ein Sammel-kind. Ich hab scheinbar furchtbare Angst zu vergessen. Seit ich denken kann, horte ich kleine Dings, um mich an dieses oder jenes Ereignis zu erinnern. Man vergisst so schnell und DARAN will ich mich aber gern später noch erinnern. So oder so ähnlich geht es dann in meinem Kopf voran. Und alle Jahre hab ich das gepflegt. Irgendwann keine Dings mehr aufgehoben, sondern Zettel geschrieben, Notizen auf Eintrittskarten geschrieben. Als würd ich mich nicht durch die Karte allein schon erinnern, wenn es etwas wirklich schönes war. Nein, das reicht nicht. Alles muss konserviert werden.

Konservierte Liebe sozusagen.

Dieses Jahr ist mein Jahr des Alleinseins. Das weiß ich. DIe Zeit, sich damit innerlich auseinander zusetzen ist vorbei und nun kam ganz unerwartet abends um 9 Uhr der Gong für den nächsten Schritt. Ich habe schon zum Einzug von Minimalismus erzählt. Doch wenn ich jetzt, nach einem dreiviertel Jahr nochmal in meine Ecken in der Wohnung gucke, find ich so allerhand, was absolut unnütz ist; oder mir mehr raubt, als es mir gibt.

In meinem Bad steht jetzt nahezu nichts mehr. Meine Deko, die nur (ein)staubt fliegt größtenteils auch.
Endlich wieder mehr Platz!

Und dann.. ist die Musik plötzlich aus und ich seh die freien Regalplätze und dass ich nichts hab, was dahin kann.

Klar, je mehr räumliche Freiheit, desto mehr Gedankenfreiheit und möglichkeit. Ich kann mir die wunderbarsten Gedankenschlösser bauen. Brauche dazu nur ein paar Stifte und Blätter, vlt noch Bücher, die bei der Umsetzungsideensammlung Rat geben, und meine Gedanken reisen schneller, als mein Kopf hinterher kommt.
Und all das ist wunderbar und genau so gewollt.

Aber dann kommt da diese kleine Stimme, die sagt "Hey, je leerer der Raum, desto schneller fällt dir auf, dass du hier allein bist. Allein. Versprechungen zu Besuchen bringen noch lange keinen tatsächlichen Besuch."

Und sobald ich das schreiben will, die zweite Erinnerung: "Du weißt, dass genau das die Aufgabe ist. Du musst genau durch diese Angst des ständigen Alleinseins durch. Sobald sie dir nicht mehr wichtig ist, und du in dir und durch dich aufblühst, wird sie dir egal sein. Konzentriere dich nicht auf die Einsamkeit, sondern auf deine freudebringenden Dinge. Du liebst das Planen. Konstruiere Luftschlösser. Spiele. BEschäftige dich mit dem, was dir Freude bringt, bevor du beginnst, über deine Einsamkeit nachzudenken. Erinnere dich, dass du alles in dir selbst trägst und kannst und liebst. Nein, du bist nicht fürs alleinsein gemacht, aber darum geht es auch gar nicht. Es geht um deine Freude mit dir. Um deine Möglichkeiten, die du jetzt wahrnehmen sollst, bevor du dich in deiner erträumten Zukunft limitierst. Wenn du jetzt das Leben lebst, was du jetzt leben willst, brauchst du später nicht überlegen, ob du was vergessen hast "Vorzubereiten". Denn es ist alles da. Alles was du brauchst ist immer da. Zur richtigen Zeit. In genau der richtigen, notwendigen Menge."

 

Drauflosschreiben tut gut.

Danke fürs zuhören, wer auch immer das liest.

Ich liebe euch,
eure
Nena ♥

6 Kommentare 5.6.17 18:49, kommentieren

heilsamer Streit

Streit ist etwas furchtbares, oder?

Man fühlt sich verletzt, hat ein unschönes Gefühl am ganzen Körper, fühlt sich ziemlich klein und dumm. Oder unverstanden auf der anderen Seite.

Ich kenn das ganz gut. Und schon wieder hab ich das Gefühl, meine Gedanken nicht wirklich fassen zu können, um sie euch vernünftig zu erklären.

Früher hab ich mich auf eine komische Art und Weise gern gestritten. Mir ging es danach besser, wenn ich einfach mal meine angestauten Gedanken los werden konnte. Dabei konnte und kann ich sehr direkt sein. Mir tut das gut, aber dem anderen? Meist haben wir das geklärt und hatten uns danach wieder lieb. "Wir" waren damals typischerweise meine beste Freundin und ich.
In meiner Familie erfahre ich Streit als etwas, das kaputt macht - den einzelnen Menschen sowie die Beziehung zwischen den Streitenden. "Ich will das nicht mehr" hör ich dort so oft.

Und natürlich, niemand will im Streit sein. Allerdings habe ich gestern die Heilsamkeit erfahren dürfen, die Wut und Verletzlichkeit mit sich bringen können. Es war ein hässliches "auf den anderen einreden und klein-reden" bis sich derjenige schon selbst dumm vorkam.

Eine Distanz zueinander entstand. Eine innere Tür schloss sich.

Und als ich das bemerkte, klopfte ich an selbige und frage, ob wirklich alles "okay und abgehakt" sei. Natürlich war es das nicht, doch ich wollte auch nicht drängen, das hatte ich ja schließlich schon genug gemacht.

Schuldgefühle. Erkenntnis des eigenen unvorteilhaften Handelns.

Und dann passierte etwas wunderbares, was ich euch gern mit auf den Weg geben mag:
Ich durfte hören, was im anderen bei meinen Worten vor sich ging. Wertfrei. Detailliert. Eine einfache Schilderung der Situation in Verbindung mit den dabei gefühlten Emotionen.

Und ich verstand. Und es schmerzte mich selbst. Meine eigenen Worte taten mir weh, als ich sie so noch einmal erklärt bekam.

Und ich verstand noch etwas: ich begriff, wie es zu diesem kalten und harschen Verhalten meinerseits kam. Welche irrationale Emotion mich da hin brachte.

Und nein, es ließ beidseitige Emotionen nicht einfach verpuffen, aber es ließ unsere Beziehung zueinander stärker und fester werden. Gegenseitige Offenheit und Vertrauen, trotz dem man.. wütend (?) war, brachte uns Verständnis füreinander.

Als hätte man ein neues Puzzleteil des anderen Menschen gefunden.

 

Ich hoffe, diese Geschichte und Erfahrung berührt euch so wie mich.
Ich hoffe, diese Gedanken fallen euch im richtigen Moment sein, wenn ihr in einer ähnlichen Situation seid.

Wenn ihr euch offnet und ehrlich sagt, was ihr denkt und fühlt, kann eine anfängliche.. Verletztheit zu einem wundervollen, tiefgehenden Abend werden.

 

Ich danke euch für euer Sein.

In Liebe,
eure
Nena ♥

3 Kommentare 25.5.17 21:55, kommentieren

Körperfreundschaft

Der eigene Körper. Wie viele Menschen - wie viele Frauen - sehen ihn tagtäglich an und finden ihn grausam? Da zu viel, da zu wenig, da auch nicht mehr wie früher.. oder zumindest anders.. das soll da nicht sein, davon könnt ich mehr haben. Alle kennen das.

Ehrlich gesagt hoffe ich sehr, dass mein letzter Satz unwahr ist und dass es jemanden gibt, der mich verständnislos ansieht und sagt: Wie kann das sein? Der eigene Körper ist doch eines der großartigsten Sachen dieser unendlichen Welt! Er tut alles für dich, sagt dir leise und früh genug, wenn etwas nicht in Ordnung ist. Nährt dich, zeigt dich, ummantelt dich! Wie kann man sich darüber nur ärgern?!

Tatsächlich hätte dieser Mensch recht, wenn er das sagt. Der eigene Körper ist etwas wundervolles.. perfektes..

Nun, woran liegt es denn, dass sich 90% der Frauen (von Männern weiß ich keinen konkreten Wert) unwohl oder gar hässlich in ihrer Haut fühlen?

Spontan fallen mir 2 Gründe ein:

1. die Werbung. Wir leben in einer Welt, in der wir regelmäßig.. eigl sogar ständig irgendwas konsumieren.. Nahrung, aber auch Unterhaltungsmedien oder Informationen. Und sie alle wollen auch unbedingt konsumiert werden.. also locken sie uns mit Werbung:

"Du brauchst diese Hautcreme unbedingt. Ohne sie schafft es deine Haut nicht!"*

"Ritalin ist schon notwendig. Sonst kommst du nicht klar."*

"Sieh mal, ohne diesen supergesunden Smootie mit Gojibeeren wirst du nie dein Traumgewicht erreichen!"*

"Diese TV-Sendung zeigt dir die Geheimnisse des glücklichen Lebens. Durch diesen Leidensweg mussten X und Y gehen, um es zu finden!"*

 BLÖHÖDSINN!
Dein Körper kann ALLES! Es gibt schlichtweg keine Krankheit, die nicht durch Erhaltung oder Reaktivierung der Gesundheit vergehen kann.

 

2. Das Vergessen der Gesundheit.

Ich meine, klar, wenn du krank bist, neigst du dazu, dass auf deinen Körper zu schieben.. er macht das ja schließlich..

Und darum ist er Schuld.. und darum ist er blöd.

Hilft uns das weiter?

NEIN.

Mal ganz davon abgesehen, dass das schlichtweg falsch ist. Wir machen uns selbst krank.. Eine ungünstige Lebensweise ist genau das: ungünstig. Also ja, ihr könnt das machen und es bringt euch vlt nicht gleich um. Vielleicht auch gar nicht, weil eurer Körper irre resistent und stark ist.. Aber die Gefahren besteht dann halt.

Gefällt euch nicht, dass ich das sage?

Ist auch egal, weils mir darum grad nur am Rande geht.

Was ich sagen will: Wenn ihr euren Körper auch noch in Form von negativen Gefühlen "anmeckert", wird es im Idealfall so bleiben, im worse case schlimmer..

 Viel mehr Sinn macht es doch, die Ursachen für das Verhalten des Körpers rauszufinden. Oder noch besser: Dem Körper einfach liebevoll vertrauen, dass er das alles nach bestem Wissen und Gewissen macht.. Und ihm unter die Arme greifen.. Egal in welcher Form..

Und vor allem: Einsehen, dass er genau so richtig ist, wie er ist.
Und ihn gern haben.

Das ist euer Körper und den habt ihr den Rest eures Lebens bei euch.
Stellt euch vor wie schön es wäre, hätte man einen Freund bei sich und keine nervige Nebenstimme..
Überlegt, was ihr dafür tun könnt.

Ein Beispiel-Tipp, der bei mir klappt?

Folgt mogen :D

 

Und dann los, ihr wunderschönen Menschen!

Raus mit euch und lächeln.. das Leben kann schön sein. Immer je nachdem, worauf ihr achtet bzw. eure Aufmerksamkeit lenkt..

In Liebe,
eure
Nena ♥

 

 PS: die * sollen nur noch mal darauf aufmerksam machen, dass man all dies nicht pauschalisieren kann - wie der liebe Pascale schon angemerkt hat. Natürlich, wem immer das hilft, der soll es nehmen/nutzen und ich wünsche demjenigen alles erdenklich Gute damit. Nur ich, Ich mag das ganze Zeug nicht, weil ich überzeugt bin, dass mein Körper, den ich wirklich sehr liebe und achte, alles hat, was er zum Gesundsein braucht. Aber das ist meine Geschichte. Jeder, der eine eigene hat, soll seine verfolgen, ganz klar.
Ich hoffe, das ist verständlich.
In Liebe und Dankbarkeit.

7 Kommentare 20.5.17 17:41, kommentieren

Lebenszeichen

Ich denke im Moment viel. Ich lebe im Moment viel. Über vieles kann ich nicht so offen reden oder schreiben, wie ich es gern möchte. Vieles in mir und meinem Leben liegt noch im verborgenen. Doch es ist Mai. Zeit der nach Außenkehr und des Handelns und Liebens. Letzteres tu ich aus vollem Herzen. Das Handeln fällt mir schon schwerer. Mein Leben hat sich verlangsamt, wodurch sich vieles paradoxerweise schneller in Bewegung setzt. Allerdings ist das noch sehr ungewohnt für mich. Ich fühle eine Art Trägheit, die mir nicht gefällt. Mir fehlt jemand, der mich antreibt, oder für den ich gern handle. Er fehlt im Alltag an meiner Seite. So hab ich zu oft die Möglichkeit, vieles aufzuschieben oder doch einfach sein zu lassen. Ich brauche jemanden, der mit mir raus in die Natur geht, mich antreibt, meine Studienaufgaben zügiger zu erledigen. Stattdessen hab ich Facebook, was mich nach wie vor unfassbar entschleunigt. Ich wäre gern viel mehr draußen. Ich weiß, dass meine Augen dann besser wären, ich mich mehr bewegen würde, gesünder leben und essen würde. Mir fehlt mein Stück Land. Umgeben von lieben Menschen und Nachbarn. Ich träume so gern davon; hab es tatsächlich auch schon gefunden, das passende Grundstück, was mich ruft und auf mich wartet. Vermutlich ebenso sehnsüchtig wie ich auf es. Meine wunderschöne Rose würde sich dort so wohl fühlen.. Ich hab ihr versprochen, sie bald rauszupflanzen. Aber wohin? Alle Möglichkeiten sind zu weit weg, sodass ich sie nicht mehr regelmäßig sehen könnte. Dabei blüht sie doch extra für mich so wunderschön.

Ich weiß, dass der ehrliche Traum die Realität erschafft. Also träume ich weiter. Aber auf der anderen Seite ist damit auch gleichzeitig die Sehnsucht danach immer stärker. Nicht nur nach dem Garten, auch nach all dem, was darin und dadurch entsteht. Es ist schwer. Und die Menschen, mit denen ich jeden Tag darüber reden mag, sind weit weg..

....

Mir geht es gut. Ehrlich gut. Mein Leben ist zielgerichtet und grade so verwoben und verwirrend, wie ich es gern hab. Überschaubar, aber so, dass man all die kleinen Ecken bewundern kann. Und ich weiß, dass aus den schattigen Orten viel gutes werden kann und ich von dort auch viel zu lernen habe. Jedes melancholische Wort ist Meckern auf hohem Niveau. Ich bin glücklich und täglich dankbar dafür, dass es so ist.

Es warten noch viele Hürden auf mich. Und ich plane so gern immer sofort, wie ich sie meistern kann. Und jedesmal bekomm ich Sorgen, wenn ich sie nicht sofort lösen kann. Dabei weiß ich, dass ich auf dem Weg dahin noch das nötige Werkzeug bekommen und finden werde und dass es mir gut tun wird.
Ich lerne.
Ich lerne, loszulassen und planlos loszugehen. Die Lösung kommt, wenn sie soweit ist. Bis dahin, muss ich meine Angst und Ungeduld abgeben oder bestenfalls für mich nutzen.

All das berichte ich euch, weil ich ein Lebenszeichen von mir geben wollte. Ich bin noch da und ich bin wohlauf und mit meinen Gedanken an 1000 Baustellen. Ich trainiere grad wieder meine Augen, ich tauche in Geschichten-Welten ein, in die ich Kinder regelmäßig entführen darf.  Ich arbeite sogar an und mit Neu-wirtschaftlichen Ideen. Ich kann zielstrebig meine Studiensachen bearbeiten.
Und genau das werd ich jetzt tun.

Ihr hört wieder von mir!

Seid liebst gegrüßt,
eure
Nena ♥

3 Kommentare 9.5.17 16:08, kommentieren