Gedanken einer Erwachten

lieben, glauben, kämpfen - leben!
 
 

(update) Geschenke - Leichtigkeit, Freude, Glück und Dankbarkeit

"Geschenke"

Über diesen Begriff habe ich schon auf meinem alten Blog nachgedacht, vor 4,5 Jahren. Was versteht ihr darunter? Das neue Experia? Ein schönes Buch? Oder doch nur einfach Geld?
Bis auf das Smartphone würde ich mich über solche Geschenke auch freuen. Aber meistens ist mir das materielle Geschenk gar nicht so wichtig. Im Gegenteil. Seit meine minimalistische Denkweise begonnen hat, sind sie mir oft sogar unangenehm, weil ich immer befürchte, etwas zu bekommen, was ich aus meinem Haushalt fernhalten wollte. Viel besonderer sind Worte. Zeit. Gemeinsamkeit.

Was allerdings noch wunderbarer sein kann, ist Geschenke zu geben. Bedingungslos, das heißt ohne jegliche Erwartungen, etwas zu geben. Unerwartet etwas kleines, selbstgebackenes zum Besuch. Das Telefon zu verleihen, auch wenn der zu tätigende Anruf 'ne 0180-Nummer ist, ohne das es unbedingt notwendig wäre.

Oder zum Abschied ein paar Worte zu flüstern, die du verschenken willst.. Ja, quasi musst, weil du sonst irgendwann platzt, weil .. ja, weil man seine eigene Freude.. sein eigenes Glück, so gern teilen mag. Ich weiß nicht, ob ihr das kennt, aber wenn es mir gut geht, möchte ich das so gern teilen und weitergeben. Und wenn ich merke, dass es mir in der Gegenwart eines besonderen Menschen noch besser geht, dann will ich ihm das auch sagen. Das tun wir heutzutage viel zu selten. Komplimente zum Beispiel werden heutzutage viel zu oft instumentalisiert. Man kann nicht einfach sagen "wow, du siehst gut aus heute", weil das immer als seltsam angesehen wird, bei unbekannten Menschen. Geht mal auf die Straße und sagt den Menschen, die ihr schön findet, genau das. Unfassbar, wie eigenartig man sich dabei fühlt..

Ganz unromantisch und sozialarbeiter-fachmännisch nennt man sowas "soziale Kreditbeziehungen". Grässliches Wort für etwas so schönes, nicht wahr? Der Kern dahinter ist allerdings echt spannend und geht auf mein sehr geliebtes Glücksprinzip zurück: Tu etwas ganz Gutes für jemand anderen (nur mit der Bitte, das gleich für andere Menschen zu tun). Durch diese bedingungslose Hilfe fühlt man sich irgendwie in der Schuld des anderen und wird ihm vielleicht später auch wieder helfen. Aber dieser Gedanke "Ich helf dir, du mir" ist mir fast zu engstirnig. "Ich helf dir, du jemand anderem" ist in meinem Kopf noch viel schöner, weil unbegrenzter. Wenn sich das schneeballmäßig ausweitet, könnte die Welt irgendwann tatsächlich gut werden. "Es wird gut werden auf der Erde", hab ich gelesen.

Was wir dann mit diesen Geschenken machen, ist unsere Sache. Grade bei wertvollen Dingen wie Worten oder Momenten ist der Wunsch naheliegend, sie ebenso vorsichtig und achtsam angenommen zu wissen. Aber Geschenk ist Geschenk. Und das ist für mich immer bedingungslos. Und ich finde auch, Geschenke sollten viel leichter werden! Man darf es also einfach so nehmen, ohne dafür etwas zurück geben zu müssen. Ohne diesen Zwang, jetzt in der Schuld zu stehen und es ausgleichen zu müssen. Nein, was ich mir beim verschenken wünsche, ist Freude, Glück und Dankbarkeit zu erzeugen. Hauptsächlich Freude. Es sei denn natürlich, man verspürt diesen unbändigen Drang/Dank, etwas (zurück)geben zu möchten.

 

Hierzu nochmal ein Link zu meinem Appletrees -Eintrag vor 1 Jahr ca. Dort wird nochmal wundervoll erklärt, dass jeder sein Geschenk an die Welt zu geben hat und wir es nur realisieren und aktivieren müssen. Denn, was würde wohl mit einem Apfelbaum passieren, der keine Äpfel geben kann/darf? Er würde vermutlich krank werden..

 

Geschenke.... ein eigentlich klarer Begriff, der sich mit den Jahren so sehr wandeln kann.. aber der dennoch immer wunderschön bleibt....

 

Danke für eure Aufmerksamkeit.
(c) Nena

12.4.17 16:45, kommentieren

Das Gleichnis von den zwei Brüdern

Es lebte einst ein Ehepaar – in welcher Zeit, spielt keine Rolle -, das lange kinderlos blieb. Erst in höherem Alter wurde die Frau schwanger und gebar zwei Söhne. Sie verstarb kurz nach der schweren Geburt.

Der Vater stellte Ammen an und bemühte sich, so gut es eben ging, die Kinder zu versorgen. Doch als die Söhne vierzehn Jahre alt wurden, verlies auch er die Welt. Nach dem Begräbnis saßen die beiden Zwillingsbrüder in großer Trauer in der Wohnstube ihres Hauses. Einer von ihnen galt als der Ältere, weil er drei Minuten früher das Licht der Welt erblickt hatte als der andere. Nach längerem Schweigen sagte der Ältere: „Auf seinem Sterbebett hat Vater uns gegenüber sein Bedauern darüber ausgedrückt, dass er uns die Weisheit der Ahnen nicht mehr hatte lehren können. Lieber Bruder, wie sollen wir jetzt ohne diese Weisheit leben? Unser unglückseliges Geschlecht wird verspottet werden von den anderen Familien, deren Ahnentradition noch erhalten ist.“
„Sei nicht so bekümmert, Bruder“, sprach der Jüngere. „Ich sehe dich oft in Gedanken versunken. Vielleicht stößt du ja im Laufe der Zeit auf die Weisheit unserer Ahnen. Ich bin jedenfalls bereit, alles zu tun, was du mir aufträgst, damit du genügend Zeit hast zum Nachsinnen. Ich kann auch leben, ohne mir viel Gedanken zu machen, und bin froh um jeden Tag, den ich erleben darf. Und was die Arbeit hier im Hause betrifft, die macht mir nichts aus.“

„Einverstanden“, sprach da der Ältere, „nur glaube ich nicht, dass ich die Weisheit in diesem Hause finden kann. Niemand hat sie uns hier hinterlassen, und niemand wird sie uns hierherbringen. Als der Ältere von uns habe ich beschlossen, auszuziehen und alle Weisheit der Welt zu suchen. Wenn ich sie gefunden habe, werde ich zurückkehren und diese Weisheit den Nachkommen unserer Familie und uns selbst zum Geschenk machen. Alles Wertvolle, was uns unser Vater hinterlassen hat, werde ich mitnehmen auf meine Reise. Dann werde ich die weisesten Männer in aller Welt treffen, alle Wissenschaften erlernen und wieder heimkehren.“

„Du hast einen langen Weg vor dir“, sprach der Jüngere voller Mitgefühl. „Nimm unser Ross, unseren Wagen und alles, was du für die Reise brauchst. Ich aber will zu Hause auf dich warten.“

Die Brüder trennten sich, und die Jahre vergingen. Der ältere Bruder zog von einem Weisen zum anderen und von einem Tempel zum anderen. Er erlernte die Lehren des Ostens und des Westens und bereiste auch den Norden und den Süden. Er hatte einen scharfen Verstand und ein hervorragendes Gedächtnis, und so konnte er alles, was er hörte und sah, schnell erfassen und behalten.

   Sechzig Jahre vergingen, seit der ältere Bruder das Haus verlassen hatte, und er war an Haar und Bart ergraut. Nach all den Streifzügen und Erkundungen hatte sein wissbegieriger Verstand tatsächlich Erkenntnisse erlangt, die ihm einen Ruf als großer Weiser eingebracht hatten. Seine Schüler folgten ihm in Scharen, und er teilte sein Wissen freigiebig mit allen, die es hören wollten. Alt und Jung hörten ihm mit Begeisterung zu, und sein Ruhm eilte ihm stets voraus, wohin er auch ging.

   Auf dem Höhepunkt seines Ruhms, umringt von Schülern und Anhängern, kam der ergraute Weise schließlich in das Dorf zurück, das er vor sechzig Jahren als junger Mann verlassen hatte. Die Dorfbewohner eilten ihm jubelnd entgegen, allen voran sein ebenfalls ergrauter jüngerer Bruder. Dieser verbeugte sich vor seinem Bruder und flüsterte ihm froh ins Ohr: „Mein weiser Bruder, bitte segne mich. Geh nur in unser Haus und ruh dich aus, ich werde dir nach dem langen Weg die Füße waschen.“

Der Weise gebot seinen Schülern, auf einem Hügel außerhalb des Ortes zu rasten, alle Gaben entgegenzunehmen, die ihnen angeboten wurden, und philosophische Gespräche zu führen. Dann folgte er seinem Bruder ins Haus. Der hehre, ergraute Weise setzte sich müde an den Tisch in der geräumigen Wohnstube. Während sich der Jüngere daran machte, die Füße seines Bruders mit warmen Wasser zu waschen, sprach dieser zu ihm: „Ich habe meine Schuldigkeit getan. Ich habe die Lehren der großen Weisen begriffen und meine eigenen Lehren geschaffen. Ich werde hier im Hause nicht lange weilen. Andere zu unterrichten, das ist jetzt meine Aufgabe. Aber ich habe dir einst mein Wort gegeben, Weisheit in dieses Haus zu bringen, und jetzt hin ich hergekommen, mein Versprechen einzulösen und für einen Tag dein Gast zu sein. Heute werde ich dich das Wichtigste lehren, mein Bruder. Als Erstes: Alle Menschen sollten in einem blühenden Garten leben.“

Der Jüngere trocknete seinem Bruder mit einem fein bestickten Tuch die Füße ab und bemühte sich, ihn so gut wie möglich zufrieden zu stellen. Er sprach zu ihm: „Ich habe aus unserem Garten ein paar Früchte gesammelt. Bitte greif zu.“

Der Weise kostete nachdenklich von der Vielfalt erlesener Früchte und fuhr fort: „Jeder Mensch auf Erden sollte während seines Lebens einen Ahnenbaum pflanzen. Nach seinem Tode wird der Baum auch den Kindern und Kindeskindern frische Atemluft spenden. Wir alle sollten reine Luft zum Atmen haben.“

Der jüngere Bruder eilte zum Fenster und sprach: „Verzeih mir, mein weiser Bruder, ich habe völlig vergessen, das Fenster zu öffnen, damit du frische Luft bekommst.“

Er riss die Gardinen auf, öffnete das Fenster und fuhr fort: „Bitte, atme den Duft dieser beiden Zedern ein. Ich habe sie in dem Jahr gepflanzt, als du fortgingst. Die Setzgrube für die eine habe ich mit meinem Spaten ausgehoben, die für die zweite mit deiner Kinderschaufel.“

Der Weise blickte gedankenvoll auf die Bäume, dann sprach er: „Die Liebe ist das erhabenste Gefühl, dessen wir fähig sind. Nicht jedem ist es gegeben, in Liebe zu leben. Und die Weisheit des Lebens ist: Jeder sollte täglich nach der Liebe streben.“

„Oh, wie weise du bist, mein Bruder!“, rief da der Jüngere aus. So groß ist deine Weisheit, dass ich ganz in Verwirrung gerate – verzeih, ich habe ganz vergessen, dir meine Frau vorzustellen.“ Damit wandte er sich zur Tür und rief: „He, meine liebe Küchenfee, wo bleibst du denn?“

„Bin schon da“, war die Antwort, und in der Tür erschien eine fröhliche Alte, die ein Tablett mit Kuchen hereintrug. „Ich war noch am backen…“

Sie stellte das Tablett auf den Tisch, machte vor den Brüdern einen koketten Knicks, und als sie nahe bei ihrem Gatten vorbeikam, flüsterte sie ihm zu – grade so laut, dass ihr Gast es noch hören konnte: „Verzeih, mein Lieber, aber mir ist etwas unwohl. Ich muss mich hinlegen.“

„Was fällt dir ein, du Tunichtgut, dich ausgerechnet jetzt auszuruhen, wo mein Bruder bei uns zu Gast ist!“

„Huch, mein Kopf – mir ist plötzlich so schwindlig.“

„Wie kann einem Energiebündel wie dir so etwas passieren?“

„Ich denke, daran bist du nicht ganz unschuldig… wir bekommen ein Kind“, prustete die Alte heraus und rannte lachend aus dem Zimmer.

„Verzeih mir, mein Bruder“, sagte der jüngere Bruder verlegen, „sie weiß die Weisheit nicht zu schätzen. Sie hat schon immer gern Scherze gemacht, und jetzt auf ihre alten Tage ist sie manchmal etwas albern.“

Der Weise wurde immer nachdenklicher. Dann holten ihn laute Kinderstimmen aus seiner eigenen Gedankenwelt, und er sprach: „Jeder Mensch sollte nach der großen Kunst streben, die Kinder zu glücklichen und rechtschaffenen Menschen zu erziehen.“

„O weiser Bruder, sehr gern wüsste ich, wie ich es anstellen kann, dass meine Kinder und Enkel glücklich werden. Wie du ja hören kannst, sind meine Enkel die reinsten Poltergeister.“

Zwei Knaben von vielleicht sechs Jahren und ein etwa vierjähriges Mädchen kamen durch die Tür hinein und stritten laut miteinander. Um den Streit zu schlichten, sprach der jüngere Bruder zu ihnen: „ Jetzt sagt mir flink, was in euch gefahren ist, ihr Rasselbande! Man versteht ja sein eigenes Wort nicht mehr!“

„Oh!“, rief der kleinere Junge aus, „seht nur, aus unserem Opa sind zwei geworden! Woher können wir jetzt wissen, welcher der unsere ist?“

„Das da ist unser Opa, siehst du das denn nicht?“ Die Kleine lief zu ihrem Großvater, drückte ihre Wange an sein Bein, tätschelte ihm den Bart und platzte heraus: „Opa, Opa, ich bin allein zu dir gerannt, um dir zu zeigen, wie ich tanzen kann, und meine Brüder sind mir hinterhergelaufen. Einer will mit dir zeichnen – er hat Tafel und Kreide mitgebracht, siehst du? Und der andere hat eine Rohrpfeife und eine Flöte mitgebracht. Er will, dass du ihm etwas vorspielst. Ich hatte aber zuerst die Idee, zu dir zu kommen. Bitte, bitte, lieber Opa, sag ihnen, dass sie nach Hause gehen sollen.“

„Von wegen, stimmt überhaupt gar nicht!“, fiel ihr der Knabe mit der Tafel ins Wort. „Ich wollte als Erster zu dir kommen, und dann ist mir mein Bruder mit der Flöte gefolgt.“

„Ihr zwei Opas, bitte entscheidet ihr, wer von uns zuerst kam“, piepste die Kleine. „Aber entscheidet, dass ich die Erste war, sonst werde ich ganz, ganz doll weinen.“

Lächelnd und zu Tränen gerührt, betrachtete der Weise seine Großneffen. Er suchte angestrengt nach einer weisen Bemerkung, dann aber schwieg er. Sein jüngerer Bruder fackelte nicht lange, sondern nahm die Flöte seines Enkels und sprach: „Kinder, es gibt keinen Grund zu streiten. Tanze nur, mein reizendes Zappelinchen, und ich werde auf der Flöte dazu spielen. Und du, mein kleiner Musikus, wirst mich mit deiner Rohrpfeife begleiten. Ja, und wen haben wir denn da noch – unseren kleinen großen Maler! Du wirst unser Tanzen und Musizieren zeichnen. Also los – auf geht’s!“

Der jüngere Großvater spielte auf der Flöte eine fröhliche, wundervolle Melodie, und seine Enkel begleiteten ihn, jeder in seiner Kunstrichtung. Der Rohrpfeifenspieler, der später einmal ein großer Musiker werden sollte, bemühte sich, den Takt nicht zu verfehlen. Die Kleine mit ihren roten Bäckchen sprang und hüpfte kreuzfidel wie eine Ballerina, während der andere Enkel die fröhliche Szene auf seiner Tafel skizzierte.

Der Weise schwieg. Ihm war eine Einsicht gekommen… Als der Trubel vorbei war, stand er auf uns sprach zu seinem Bruder: „Lieber Bruder, sicher erinnerst du dich noch an den alten Meißel und den Hammer unseres Vaters. Bitte gibt sie mir. Ich will eine wichtige Lektion in Stein hauen. Ich gehe jetzt und komme wahrscheinlich nie wieder. Halte mich bitte nicht auf und warte auch nicht auf mich.“

Der ältere Bruder ging. Zusammen mit seinen Schülern kam der ergraute Mann zu einem großen Stein an einer Wegbiegung. Es war der gleiche Stein, von dem er einst seine große Reise begonnen hatte, dem Lockruf der großen Weisheit in ferne Länder folgend. Der Weise hielt an und machte sich daran, eine Inschrift in den Stein zu hauen. Als er dann am späten Abend fertig wurde, war er von der Arbeit ganz ermattet. Seine Schüler lasen den folgenden Text:

 

Was du suchst, o Wanderer, trägst du bereits in dir. Nichts Neues wirst du auf deiner Reise finden, vielmehr verlierst du mit jedem Schritt.

(aus: Schöpfung. von Wladimir Megre (2013) S. 161-166)

 

Stichwort: #Urvertrauen.
#zerdenken #warumichmeinStudiumhinterfrage #allesistbereitsindir #DasAlteWissen.

Danke für eure Aufmerksamkeit.

Eure Nena ♥

26.3.17 20:05, kommentieren

Reisen ohne Fahrplan

.. naja, genau genommen hatte ich einen. Aber wer oft mit der Bahn unterwegs ist, kennt das Problem. "Wir bitten um Ihr Verständnis". Naja, nicht so doll, wenn man planmäßig 10 Stunden Fahrt vor sich hat, und dies nun auf 1,5 Tage ausgeweitet wurde. Aber die Hostelrechnung bekommen sie. Wie dem auch sei, damit sind all die Ideen, die ich hatte, irgendwie aus den Fugen geraten. Ich wollte z.B. Freitags mit dem Fahrrad die Gegend erkunden, weil an dem Tag das Wetter gut vorhergesagt wurde. Nun, alles war anders.

Die Nacht in Paris war wunderbar! Im Grunde unspektakulär, ich war schließlich geschafft vom Tag, aber abends beim Blick auf die Stadt von der Hostelterasse aus, zeigte sie sich wirklich von ihrer schönsten Seite. Der Louvre leuchtete in grün (es war ja schließlich St. Patrick's Day *-*) und der Eifelturm war auch erkennbar. Am nächsten Morgen hatte ich dann noch Zeit, ein wenig durch die Straßen zu schlendern und mich mit der Metro auseinanderzusetzen ^^ Ich hab keine der Klassischen Touri-Orte gesehen, aber dennoch wunderschöne. Der Jardin du plantes, der Place de la Republique, die Seine, dieses komische Modehaus (von außen ^^) und noch einige kleine Sachen im Vorbeigehen.

Die Fahrt zu meinem eigentlichen Reiseziel war dann sehr entspannt und mit Telefon wurde ich dann in den richtigen Ort navigiert. Endlich angekommen, musste ich noch warten, bis meine Freundin, die ich besuchte, Arbeitsschluss hatte, was mir aber zum ausruhen sehr gelegen kam. Es wurde ein entspanntes ankommen. Am Wochenende sahen wir uns die Stadt an, trafen einen Bekannten und aßen auf französische Art. Besonders begeistert hat mich der Anblick einer 200 Jahre alten libanesischen Zeder. Ich habe sowieso eine starke Bindung zu dieser Baumart, aber diese atemberaubende Größe zu sehen hat mich tief beeindruckt!


Sprachlich bin ich ziemlich stolz auf mich. Fremdsprachen fallen mir extrem schwer, und auch wenn ich automatisch ins Englische rutsche beim Sprechen, so kann ich dennoch 70% vom Gesprochenen verstehen! Außerdem hab ich schon selbst bestellt, selbst ein Paket zur Post gebracht und war einkaufen. Bin ein bisschen stolz auf mich ^^ Sonst übernimmt meine Freundin das Sprechen, wofür ich ihr sehr dankbar bin!


( Was macht man in Frankreich? Korrekt, Souvenirs shoppen :D )

Alles in allem war es ein wirklich schönes Erlebnis, wofür ich echt dankbar bin! Leider etwas verregnet, weshalb das Fahrrad tatsächlich unbenutzt im Keller stehen blieb, aber dennoch bilde ich mir ein, mich hier ein bisschen umgesehen zu haben. Vielleicht fahr ich ja irgendwann nochmal  hier her. Die Bretagne möchte ich gern nochmal sehen. Sie ist zwar nicht weit von hier weg, aber die Zeit gibt diese Möglichkeit im Moment nicht her.

Was ich euch sagen möchte, ist, dass es wirklich lohnenswert ist, ohne genauen Ablaufplan zu reisen. Geht durch die Straßen und seht sie euch aufmerksam an. So bekommt ihr vielleicht nicht all die Touri-Sehenswürdigkeiten, aber einen echten Einblick in das Land, in das Gefühl der Leute hier, und das ist wirklich schön, glaubt mir.

So und jetzt genieß ich weter mein hier-sein für den letzten Tag.

 

Mit den besten Grüßen an euch,
eure
Nena ♥

2 Kommentare 21.3.17 12:25, kommentieren

Seminar-Event-Begleitung

Liebe, wunderbare Menschen,

die Fastenzeit beginnt zu wirken. Ich bin süchtig nach realen Kontakten und Besuchen. Will nicht mehr online nachlesen und recherchieren, sondern in die Welt hinaus. Begegnungen erfahren.

Heute habe ich dafür eine wunderbare Idee gefunden, die Leben verändern kann. Und das ist ja schon lange mein Wunsch. Allerdings habe ich genug vom allein reisen und Erfahrungen machen, ich möchte es teilen. Und darum starte ich heute einen leicht unkonventionellen Weg (facebook hab ich ja im Moment nicht zum fragen), denn ich denke, es wird sich auf jeden Fall die richtige Begleitperson finden!

Also, nun zur Idee. Es gibt eine unendlich inspirierende Frau, deren Blog ich verfolge. Aber noch viel lieber als das will ich sie real sehen und von ihr lernen dürfen. Bahar Yilmaz gibt ein Seminar zusammen mit Jeffrey Kastenmüller mit dem Namen: Empower yourself unaufhaltsam! Es ist kein Motivationstraining, denn Motivation kommt und geht und unser Gehirn hasst Veränderungen. Es ist ein Event, was euch die Umsetzung eurer Herzenswünsche ermöglicht. Lest euch doch mal den Link unten durch. Wenn ihr es so wie ich schafft, bis zum Schluss zu lesen, dann seid ihr wohl begeistert genug. Dann könnt ihr mir schreiben, dass ihr mitkommen wollt und mich zum dankbarsten Menschen machen! Es wäre wunderschön! Am liebsten will ich das natürlich mit meinen Lieblingsmenschen machen. Aber eben nur, wenn ihr Lieblingsmenschen (ja, die richtigen mögen sich jetzt angesprochen fühlen.. (; ) das wirklich wollt. Ich will euch nicht direkt fragen, denn sowas hab ich schon oft genug gemacht. Ansonsten nehm ich auch gern liebe, bisher nur online bekannte Menschen mit. Ehrlich. Ich bin so voller Sehnsucht nach echtem, gehaltvollem Austausch, das könnt ihr euch gar nicht vorstellen.. ^^

Also lest euch durch: https://www.empower-yourself.de/ und meldet euch. Ich freu mich darauf!

In Liebe,
eure
Nena ♥

2 Kommentare 10.3.17 12:38, kommentieren

Fastenzeit 2017

Ein langweiliger Titel, damit keiner, der nur zufällig vorbei schaut, sich meiner wirren Gedanken annehmen muss. In der vorhergehenden Woche ging es mir schlecht. Ich war sehr melancholisch, hatte dieses bedrückende Gefühl auf der Brust bzw. im Herzen. Etwas dort ist gebrochen. Ich fühlte ein Ende und wollte einen Schlussstrich ziehen. Dann sind verschiedene sehr verrückte Sachen passiert. Mit keinem der Dinge hätte ich gerechnet. Doch eine familieninterne Sache schockierte mich - und uns alle - am meisten. Und an diesem Wochenende stellte ich mein eigenes wundes Herz in den Schatten.
Oh Nena, sieh dir an, was hier passiert ist. Unerwartet und aus allen Wolken. Und du jammerst wegen deiner 0-8-15-Klischee Lovestory? Ich bitte dich!
Nein. Kein Wort habe ich seit dem mehr darüber verloren. Im Gegenteil! Ich habe erkannt, dass mein Unglück nicht an meinem Gegenüber lag, sondern an mir. Ich habe eine große Schwäche in mir erkannt. Von klein auf hab ich die Gabe, Menschen statt Menschengruppen wahrzunehmen. Individuen, die ich auch genau so annehme, wie sie sich mir zeigen. Auch wenn mir ihre Einstellung, ihr Weg oder sonst was nicht passen.
Ganz anders, und das ist die neue Erkenntnis, ist das bei meinen Lieblingsmenschen. Familie, nahestehende Personen. Die Leute, in denen ich die wundervollsten Dinge sehe.. "Wenn sie nur endlich begreifen/ machen/ SO handeln würden, wie ich es ihnen schon die ganze Zeit versuche, nach allen Ansätzen zu erklären und nahezubringen.." Genau die Menschen, die ich am meisten Liebe, will ich am meisten verändern. Weil genau das die Leute sind, bei denen ich hoffe, meine Visionen mit ihnen teilen zu können. Weil ich sonst arge Angst habe, sie zu verlieren.

Und das wird die Challenge! Eigentlich natürlich ab jetzt jederzeit, aber in der Fastenzeit will ich das intensiviert betrachten. Da mich die Vegetarier-Sache ja mittlerweile für 40 Tage unterfordert, war ich auf der Suche nach neuen Herausforderungen für dieses Jahr.
Also hier die aktuelle 2017-Liste:

-> Achtsamkeitstraining bzw. wie beschrieben, auf meine Wünsche bei Lieblingsmenschen zu achten. Hab ich sie lieb, so wie sie sind, und genau so wie sie sind, oder ist meine Liebe bedingt?

-> Mein alljährliches Facebook-Fasten. Ich liebe es sehr, weil es mir jedes Jahr wieder gute Alternativen (wie reales Reden oder Telefonieren) zu dieser Seite zeigt und vor allem, wie viel Zeit mir dieses verdammte Netzwerk so täglich entzieht. 

-> Augentraining! Ich hatte davon schon berichtet und es dann eine Weile ziemlich schleifen lassen. Grade durch viel zu viele Stunden vor Bildschirmen werden meine schwachen Augen noch mehr belastet. Das will ich nutzen! Ich werde mir noch ein nutzbringendes, unterstützendes Mittelchen kaufen und dann mein Training wieder aufnehmen. Mal sehen, wie viel intensives Training + Alltag so bewirken können.

 

Und damit ist's genug! 3 Dinge, die mich sehr fordern werden! Überlegt hatte ich auch noch eine Klamotten Kur, in der man 40 Tage nur 50 verschiedene Kleidungsstücke trägt. Aber wohnungsbedingt, so als derzeitiger Vagabund, ist das nicht machbar. Deshalb werde ich diese Idee einfach zu einer anderen, Fastenzeit-unabhängigen Zeit in Angriff nehmen. Auch darauf freu ich mich schon jetzt sehr! Ich sollte euch sowieso mal auf den aktuellen Stand bringen über die verschiedensten Aktionen, die ich so in Angriff genommen habe bisher. Aber dazu in seperaten Einträgen.

Für heute soll es genug sein.
Die bedingungslosesten lichten Gedanken gehen an die 2 Lieblingsmenschen, für die ich diesen Eintrag geschrieben hab.
Für euch da draußen die liebsten Grüße!

Eure Nena ♥

5 Kommentare 27.2.17 21:48, kommentieren

Metaphorisch ?

 "Oh man, das Leben stellt dich ganz schön auf den Prüfstand.. da gerätst du 5min ins Träumen an die schöne Zeit bei Michi und dann direkt sowas. Man könnte meinen, jemand will dich krampfhaft da lassen, wo du bist.."

[…]

"Darf ich dir mal ganz ehrlich sagen was mich in den letzten Tagen halbwegs bei Laune gehalten hat? Mir wird das grad erst richtig bewusst... Und zwar: 2 meiner Lieblingsserien, die wieder laufen und die Aussicht, dass Magdeburg am Samstag wieder spielt...

DAS find ich grad irgendwie erschreckend"

 

"Das lass ich mal ohne Worte so stehen."

 

"Und jetzt macht dein Satz noch mehr Sinn...

Von wegen grad am träumen und dann sowas. .."

 

"Dabei gibt es so viele Dinge, über die man sich jeden Tag freuen sein kann.."

 

"Man ist gefangen in einer Spirale des Konsums...roboterhaft...monoton...sich wiederholend... Jeder Versuch daraus auszubrechen wird bestraft. .. Unglaublich...."

 

"Wach auf, mein Schatz. Ich hab das Gefühl, dich immer mal wieder von Dornröschens Bett aufrütteln zu wollen. dann wirst du sogar wach und bemerkst es alles. Alles. So wie jetzt grade. Und dann drehst du den Kopf und siehst den Weg, der dir unerreichbar weit scheint, drehst den Kopf wieder zurück, um dir einen Plan zu überlegen und schläfst dabei wieder ein. Immer wieder. Und da raus kommst du erst, wenn du sofort aufstehst. Ohne Plan. Weil du dann plötzlich siehst, dass jeder einzelne Schritt es wert ist. Vielleicht siehst du dann das weite Ziel gar nicht. Nur den Boden direkt vor dir, in dem du dich endlich wieder verwurzeln oder ihn einfach nur spüren willst..

(hey, mein metaphorisches Denken ist wieder da)

weil du plötzlich merkst, dass das Bett, auf dem du liegst aus lauter Leichen besteht..

Erst ist es noch ganz gemütlich. Aber je mehr du darüber nachdenkst, desto weniger ist es dir möglich, da noch eine Sekunde länger liegen zu bleiben..

Deine Beschreibung als „roboterartig“ erinnert mich übrigens dezent an the matrix.. also den Film.."

 

"Dementsprechend bist du dann diejenige, die mir die zwei Pillen hin hält? Bzw...eine Tasse Tee...und eine Tasse Kaffee ?

Oh wow...

Ich fühle mich grad leicht benebelt ^^"

 

 

7 Kommentare 16.2.17 23:38, kommentieren