Gedanken einer Erwachten

lieben, glauben, kämpfen - leben!
 
 

über DIY, Deo's und Wasser

Den letzten Monat habe ich mich hier ziemlich zurückgezogen. Aber das tut mir ehrlich gesagt nur ein bisschen leid, weil mir nach wie vor das reale Leben deutlich wichtiger ist.
Aber nun ist 2016 und es wird total durchgestartet (:

Und jetzt zum Thema:
Ich habe meine Kosmetik-Reihe ein wenig ausweiten können.
Ich habe mir nämlich schon im September mein eigenes Deo gemacht und mir etwas Eingewöhnungszeit genommen, ehe ich davon schreibe.

Aber vorher nochmal was anderes: Als ich einer Freundin von meiner "neuen Errungenschaft" erzählte, meinte sie, "Ja, Do It Yourself ist ja auch total angesagt. Einfach damit man sagen kann 'das hab ich ganz toll selbst gemacht'" Natürlich ist es cool zu sagen, dass man das aus eigener Hand gemacht hat, aber mir geht es darum nicht, meine Intension ist deutlich eine andere. Ich möchte mit möglichst einfachen Mitteln meine Gebrauchsdingens kennen. Wissen was drin ist, wissen, wie es wirkt, wissen, dass ich das brauche.

Zurück:
Mein Deo. Ihr kennt sicher alle die Gruselgeschichten über Aluminium in unseren Deos und sie stimmen vermutlich, da sogar die großen Konzerne neuerdings mit "Ohne Alu" werben. Aber ich hasse solche Geschichten und will sie hier gar nicht erzählen, sondern einfach was Besseres finden.
Und so hab ich ein Rezept gefunden, wofür ich nicht so viel kaufen musste und ein wenig sogar schon zu Hause hatte.
Und so kam es zu folgender Zutatenliste:

-> Natron - aus der Apotheke

-> Kokosfett - aus dem Bioladen oder dem guten Supermarkt

->  Maisstärke - mein schönes Trockenshampoo - aus dem Supermarkt

-> Und wer mag Duftaroma - hab ich auch aus dem Bioladen, gibts aber sicher woanders auch.

Der Trick ist das Kokosöl. Ich find es zwar blöd, dass es nichts Regionales ist, aber ich hab keine Alternative bis jetzt. Da dieses Fett eine Schmelztemperatur von 25 Grad Celsius hat, ist es bei Raumtemperatur im festen Zustand. Sobald man es sich aber auf die Haut schmiert, schmilzt es. Ich find das genial ^^

Zur Zubereitung wird das Öl mit dem Duftaroma geschmolzen, dazu reicht die grad auskühlende Herdplatte. Währenddessen vermischt man die beiden festen Zutaten. Ist das Kokosöl flüssig, gibt man Natron und Maisstärke unter Rühren hinzu bis alles eine glatte Masse ergibt. Nun kann man es in ein verschließbares Behältnis geben (z.B. einem kleinen Marmeladenglas oder einer Cremedose) und in den Kühlschrank stellen. Fertig (:

Es bedarf einer gewissen Eingewöhnungszeit, da sich der Körper erstmal vom Aluminium befreien muss. Die ersten Tage wollte ich es gleich wieder aufgeben, da ich dachte, es hilft nicht, aber das gibt sich mit der Zeit. Und bevor ihr die Konditionen der konventionellen Deodorants erwartet: dieses Deo verhindert nicht das Schwitzen, sondern neutralisiert den Geruch. Denn genau genommen ist das Schwitzen ja eine wichtige Einrichtung des Körpers. Wird dieser verhindert, so sammeln sich all die Gifte, die sonst ausgeschwitzt werden, im Körper und dadurch entsteht der unangenehme Schweißgeruch eigentlich erst. Ich hab damit leider viel zu kämpfen und hab deshalb noch einen guten Tipp gefunden: Die Gifte, die vom Körper ausgestoßen werden, verringern sich, wenn man genug Wasser trinkt! Heißt also: je mehr Wasser man zu sich nimmt, desto weniger riecht man nach Schweiß. Das klingt so einfach und logisch und ich liebe diese Einfachheit.

Ich bin total überzeugt von meiner neuen Errungenschaft. Ein weiterer Schritt zur immer natürlicheren Körperpflege.. Probiert es gern aus.

 

In Liebe,
eure
Nena ♥
 

6.1.16 16:50

Letzte Einträge: Metaphorisch ?, Fastenzeit 2017, Seminar-Event-Begleitung, "Wann werden Sie leben? Wann?, Lebenszeichen

bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Maccabros (7.1.16 06:03)
Hört sich gut an - sollte probiert werden...


LG

Maccabros

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