lieben,glauben,kämpfen-leben!

Aufwachen ist die einzige Chance,die wir haben!
 
 

(über)leben

Ich mag geklaute Texte ^^
Dieser ist mal wieder von meiner wunderbaren Lieblingsfreundin (also, eine davon) und er ist auch schon älter.. aber da die Gedanken hier in Irland entstanden sind, fand ich sie nciht unpassend..
Viel Spaß beim Lesen

eure Nena ♥

 

(über)leben

 

Ich finde es schwer vom Leben zu sprechen. Vom Leben lieben und nicht aufgeben und so weiter.

Egal wie lange ich nachdenke - über das Leben und über den Tod - ich komme nie zu einem Schluss der mir wirklich für mich selbst erklärt wie ich leben soll….ob ich leben soll.

Für mich gibt es zwei Arten von Leben, zwei Seiten wie es sie zu fast allem gibt.

Das Leben als solches ist ein unglaubliches Geschenk. Etwas unbegreifliches und magisches. Es ist dieses Gefühl des reinen Seins. Des hier seins im jetzt in dieser Welt. Das Leben als Geschenk der Natur das Leben, das in jedem Grashalm steckt durch die Erde pulsiert und das Universum durchtränkt. Das Leben ist die Gabe zu sehen, zu fühlen, zu lieben.. einen Platz zu haben in dieser unglaublichen großen Welt. Wir leben auf einem winzig kleinem Planeten in einem unbedeutenden Sonnensystem in einer unwichtigen Galaxie…für das Universum sind wir nichts und doch sind wir hier. Wie unwahrscheinlich ist es, dass es uns überhaupt gibt? Diesen Planeten mit der wunderbaren Gabe Leben zu beherbergen?

So gesehen ist das Leben einfach das Recht zu leben. Hier zu sein. Fragen zu stellen, etwas auszukosten was unglaublicher und größer nicht sein könnte.

Manchmal fühle ich es. Ich fühle es wenn der warme Sommerwind mir ins Gesicht weht, wenn ich meinen Blick über weite grüne Landschaften streifen lasse, wenn ich das Meer raschen höre oder einfach still im Gras liege. Dann fühle ich wie die Erde atmet. All diese Energie die mich durchtränkt weil ich mich als Teil von etwas großem Ganzen fühle, etwas das nicht urteilt oder wehtut, dieser funktionierende Mechanismus den mein Körper dastellt als Teil von allem.

Ich stand einmal in Irland auf einer Klippe die ich gerade irgendwie hochgekraxelt war und blickte einfach hinaus aufs Meer. In diesem Moment, den warmen Stein im Rücken, die Wellen unter mir und das unendliche Grün um mich herum - meine Muskeln brennend - war mir auf einmal klar wie wertvoll mein Leben ist und dass ich es niemals wegwerfen würde. Niemals. Ich liebe dieses Leben.

Nur leider ist dieses Leben nicht das dem ich so oft entfliehen will.

Denn da ist noch ein weiteres Leben. Und dieses Leben hat nichts mit Leben zu tun sondern mit existieren ohne jemals nach dem Grund zu fragen. Es ist diese Gesellschaft in die man hineingeboren wird. Ein grauer, kalter Käfig. Man ist nie genug, alle Ecken und Kanten werden abgeschliffen. Man muss funktionieren für etwas Erdachtes. Für Schule und den Beruf. Das tun was von einem erwartet wird. Alles dreht sich nur noch ums Geld und ums keine-Zeit-haben, aber niemand nimmt sich Zeit. Sich Zeit nehmen ist auf einmal Zeitverschwendung.

Niemand hört mehr zu. Man kümmert sich nicht umeinander. Dieses Leben ist ein Leben im Leben…ein dunkles, graues Netz aus ekligen Spinnenweben in dem wir alle gefangen sind in einer wunderschönen schillernden Seifenblase.

War es das, was Gott/ die Götter/ die Natur wollte? Das sich die Kreation mit einem solch kostbaren Geschenk bedacht selbst knechtet und zerstört? Das man diesem Leben das nicht das Leben ist wie es geplant war sondern nur ein künstliches Regelwerk entfliehen will? Der Mensch ist ein Kulturwesen.. das ist richtig. Aber wie kann es sein das unsere eigene kleine Welt sich nur in den eingezäunten Bahnen der Gesellschaft bewegt? Leben ist wild. Leben ist frei.

Die Menschheit ist vielleicht schon gar nicht mehr am Leben. Wenn sich die ganze Existenz, um Verträge, Geld , Noten etc. dreht dann fühlt man nichts mehr. Dann findet man auch keinen Sinn. Es ist keiner da. In dem Moment in dem man die Probleme des eigenen kleiden Rädchens das man ist in dieser “Welt” über das große ganze stellt verliert man den Zauber…das Staunen und Lieben..

Ich bin lieber der wilde, freie Teil eines Lebens gewoben aus Zeit, Glück und Energie als ein Rädchen in einer rostigen Maschine, das sich immer nur dreht und dreht bis es irgendwann stillsteht ohne jemals etwas anderes getan zu haben als was von ihm erwartet wird.

Anders gesagt…sieht man mit großen Augen auf die Welt und erkennt ihre Wunder lebt man, lässt man sich in der grauen kalten Welt einsperren überlebt man…wenn überhaupt.

Probleme sind schlimm und sie sind da…aber das graue Netz hat sie erst zu Poblemen gemacht.

5 Minuten, wenn alle Menschen nur einmal 5 Minuten die Nase aus ihrer eigenen grauen Zelle stecken und das Wunder des Lebens begreifen würden….Vieles wäre einfacher…

'Oh Erde du hast es schon echt schwer mit uns.' "

(c) AZ

26.3.16 22:27

Letzte Einträge: Metaphorisch ?, Fastenzeit 2017, Seminar-Event-Begleitung, "Wann werden Sie leben? Wann?, Lebenszeichen

bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Maccabros (29.3.16 04:40)
Danke für´s Teilen...


LG

Maccabros

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