Gedanken einer Erwachten

lieben, glauben, kämpfen - leben!
 
 

Reale Welt

"Dein Traum ist in unsere Welt eingetreten, Anastaisa, und die Welt beginnt sich bereits zu wandeln. Manche Menschen fühlen sich mit dir verbunden, verstehen dich, entwickeln ungeahnte Kräfte.."

Eigentlich wollte ich die Buchstelle weiterschreiben und auf was ganz anderers hinaus. Aber an dieser Stelle muss ich meine heutigen Ereignisse mit euch teilen. Ich war bei der Gründung einer Hochschulgruppe dabei. 10 Leute, die sich für den wirtschaftlichen Wandel einsetzen wollen, das war das Thema. Und wer über sowas spricht, hat sich oft auch vieles anderes zu sagen. Kritische Psychologie, open Globe, Foodsharing, Transition town, Demo in Berlin am Wochenende, Langsam leben. Kein Whatsapp.

Was, ihr habt kein Whatsapp? :O
Nein, nicht nur einer, insgesamt, mit mir, 4 Leute mit normalem, altem Handy. Einer setzt sich für eine Facebook-Aussteiger-Selbsthilfegruppe (naja, sind noch in der Namensfindung) ein, um einfach das analoge Gespräch, die reale Begegnung wiederzubeleben. Wie war das "Befriedigung statt Simulation" oder so (ja, Zweideutigkeit gewollt ^^)?

Wie wundervoll ist das denn? Menschen, die meine Gedanken teilen, die ich mir nicht aus irgendwelchen Büchern angeeignet habe, sondern die einfach so in meinem Kopf sind und mit denen ich mich z.T. echt schon auseinandergesetzt hab?! (siehe Facharbeit Smartphones)

Solche Begegnungen machen immer wieder Hoffnung und verschaffen mir grad ein unnormales Aktivitätshoch. Hab grad wieder ADHS anzeichen :D Kann nicht stillsitzen, bin total hibbelig, und dass ich es schaffe, einen ganzen Eintrag zu verfassen, ohne große Ablenkung, grenzt in diesem Zustand an ein Wunder. Möchte mit meinem Lieblingsmenschen über alles reden, weiß gar nicht, wohin mit all der Energie.

..oder, wie es im Zitat oben gut zusammengefasst wurde: "entwickeln ungeahnte Kräfte" (Megre (2016): Anastasia, Die klingenden Zedern Russlands. Govinda Verlag, S.152.) Bäume ausreißen? Grad kein Problem. Aber gebt mir doch was produktiveres, was ich jetzt grad machen kann. Hilfe :D

 

Eure Nena ♥

19.1.17 20:34

Letzte Einträge: Metaphorisch ?, Fastenzeit 2017, Seminar-Event-Begleitung, "Wann werden Sie leben? Wann?, Lebenszeichen

bisher 11 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Mathias / Website (19.1.17 20:57)
Ich habe auch kein Whatsapp, genau genommen, kein Whatsapp mehr. Das ist schnell von meinewm Handy geflogen, als die mir zu neugierig wurden.
Natürlich sind die nicht neugierig, die wollen nur gut informiert sein. Aber, ich kann das einfach einfach nicht unterscheiden.
Bei Facebook bin ich noch, aber nur, weil ich dort ein paar Freunde habe, die ich nicht wieder verlieren möchte.


Nena (19.1.17 21:01)
Hallo Mathias,
ja, mit Facebook geht es mir genauso. Aber ich weiß, dass zumindest ich unfassbar anfällig für diese Sog-Wirkung bin. Und mich macht sie bei anderen so traurig, wenn sie mir auf den Bildschirm starrend gegenübersitzen. Darum ist es immer wieder wundervoll, so klar positionierte Menschen kennenzulernen und wahrnehmen zu können.

Beste Grüße,
Nena


(19.1.17 21:54)
oh, noch jemand, der außerhalb von facebook und whatsapp leben möchte und den ich trotzdem im internet antreffe? :D auch für mich etwas unfassbares
grüße


Nena (19.1.17 22:03)
Ja, diese Spezies gibt es noch ^^
Auch im jungen Erwachsenenalter.
Unglaublich, aber war.

So langsam wacht die Menschheit eben doch auf.

LG


Mara (19.1.17 22:48)
Hab den ganzen Krempel auch nicht. Mailbox und normales (altes) Handy genügt völlig. Wirklich wichtige Frauen brauchen so etwas nicht, die haben ihren Sekretär der das für sie erledigt


Marie / Website (20.1.17 15:21)
Hallo Nena,
ich finde Deinen Beitrag sehr interessant und finde es unheimlich gut, dass Du Deine Meinung vertrittst und daran festhält.
Ich selbst muss allerdings gestehen, nutze WhatsApp schon mal ganz gerne und finde es auch ganz gut. Das eine oder andere erleichtert einen das schon. Ich denke, wenn man mit allem vernünftig und gewissenhaft umgeht, dann gibt es auch wenig Probleme. Was ich allerdings auch sehr schrecklich finde, wenn jemand sein Handy nur vor der Nase hat und nicht mal mehr aufschaut, sei es beim unterhalten o.ä. Das ist einfach respektlos.
Was das Abhören etc. angeht, glaube ich, ist man, wenn überhaupt, nirgends sicher vor. Aber so etwas sollte einen auch nicht beeinflussen. Wenn man sich vernünftig verhält, braucht man auch nichts fürchten.
LG, Marie


Indianwinter (20.1.17 16:05)
Hallo Nena,
interessant, was du schreibst, doch für mich ist WhatsApp was Tolles, ich kann jederzeit meine arbeitenden, bzw. studierenden Kinder kontaktieren und sie mich auch. Man kann sich ganz schnell austauschen und ich freue mich über Fotos, die ich von ihnen auch zwischendurch bekomme, aus dem Urlaub z. B. :D, alles hat zwei Seiten.
Bei Facebook bin ich nicht, das ist nicht mein Fall.
Allerdings telefoniere ich nicht mit dem Handy von unterwegs. Ich finde es nervig, wenn jeder dann mithören kann, das muss nicht sein.
LG, Indianwinter


Nena (20.1.17 17:21)
Hey ihr lieben, Marie und Indianwinter,

danke für eure Gedanken. Natürlich lasse ich euch eure Meinung, sie gehört euch. Dennoch, Indianwinter, grade das, was du anspricht, ist einer meiner Gedankenpunkte: KLar ist es schön, seine Kinder scheinbar erreichbar zu wissen. Aber sag, wie oft seht ihr euch noch? Und was erzählt ihr dann, wenn ihr euch "offline" begegnet? Mir fällt auf, dass man dann zunehmend über "dass, was ich letztens geschrieben hab" schreibt oder "das Bild, was ich letztens geschrieben hab" anspricht. Die Kommunikation funktioniert auch dann nur noch über die digitale Grundlage. Ich verstehe, dass du das tust. Welche Mutter würde das nicht wollen? Aber für mich - mal wieder - ein klares Zeichen, dass etwas in unserer Gesellschaft grundlegend falsch läuft. Ich würde mir wünschen, dass sich mehr Menschen - Kinder - wieder an ihre Wurzeln zurückerinnern. Freiwillig. Nicht, "weil man ja Mama/Oma/Tante wieder besuchen MUSS"

Aber was soll einer schon dagegen tun? - sagte die halbe Menschheit.. :/
Dies ist absolut keine Kritik an dir, sondern an den Gesellschaftsstrukturen. Ich hoffe, du verstehst es so, wie ich es meine.. Außerdem muss ich auch gestehen dass auch ich noch viel zu viel darauf eingehe. Der Unterschied, den ich jedoch ziehe: es ist nicht portabel und immer verfügbar, sondern "nur" am PC.

Und Marie, deine Gedanken teile ich z.T. Nur weiß ich einfach, dass ich persönlich extrem auf diese Sogwirkung reagiere. Kann mich dann davon nicht mehr lösen und das nervt mich selbst.. Darum umgeh ich das persönlich ganz radikal.

Liebe Grüße an alle! ♥


(20.1.17 17:56)
Liebe Nena,
du wirst verstehen, dass du es vllt. nicht ganz beurteilen kannst, denn jedes Leben ist anders und ich kann dir versichern, dass es immer Gesprächsstoff gibt und wir uns regelmäßig sehen. Diese wichtigen Dinge erörtert man nicht über das Handy..
Das sind zwei verschiedene Dinge und eines hat mit dem anderen nix zu tun.:D
LG, Indianwinter


Nena (20.1.17 18:16)
Stimmt, das muss ich klar einräumen. Deine Situation kann ich nicht beurteilen!
Mir geht es nur darum, meine Sorge zu diskutieren, sodass möglichst viele Menschen darüber überhaupt nachdenken. Das ist mir wichtig. Entschuldige, wenn ich dich damit über den bekannten Kamm geschert habe. Das war nicht meine Absicht.
LG, Nena.


Indianwinter (20.1.17 18:38)
Kein Thema, Nena, ich wollte nur etwas zurechtrücken, wenn du selbst mal Mama bist, wirst du vllt. verstehen, dass es eifach schön ist, auch mal eine Momentaufnahme aus dem aktuellen Leben deines Kindes zu bekommen.
Als mein Sohn nach dem Abi längere Zeit unterwegs war mit einem Freund, war es so schön, ein Foto aus Spanien zu bekommen und zu sehen, dass alles gut ist.
Man macht sich immer Gedanken, das ist einfach so...
GLG, Indianwinter

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