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(update) Geschenke - Leichtigkeit, Freude, Glück und Dankbarkeit

"Geschenke"

Über diesen Begriff habe ich schon auf meinem alten Blog nachgedacht, vor 4,5 Jahren. Was versteht ihr darunter? Das neue Experia? Ein schönes Buch? Oder doch nur einfach Geld?
Bis auf das Smartphone würde ich mich über solche Geschenke auch freuen. Aber meistens ist mir das materielle Geschenk gar nicht so wichtig. Im Gegenteil. Seit meine minimalistische Denkweise begonnen hat, sind sie mir oft sogar unangenehm, weil ich immer befürchte, etwas zu bekommen, was ich aus meinem Haushalt fernhalten wollte. Viel besonderer sind Worte. Zeit. Gemeinsamkeit.

Was allerdings noch wunderbarer sein kann, ist Geschenke zu geben. Bedingungslos, das heißt ohne jegliche Erwartungen, etwas zu geben. Unerwartet etwas kleines, selbstgebackenes zum Besuch. Das Telefon zu verleihen, auch wenn der zu tätigende Anruf 'ne 0180-Nummer ist, ohne das es unbedingt notwendig wäre.

Oder zum Abschied ein paar Worte zu flüstern, die du verschenken willst.. Ja, quasi musst, weil du sonst irgendwann platzt, weil .. ja, weil man seine eigene Freude.. sein eigenes Glück, so gern teilen mag. Ich weiß nicht, ob ihr das kennt, aber wenn es mir gut geht, möchte ich das so gern teilen und weitergeben. Und wenn ich merke, dass es mir in der Gegenwart eines besonderen Menschen noch besser geht, dann will ich ihm das auch sagen. Das tun wir heutzutage viel zu selten. Komplimente zum Beispiel werden heutzutage viel zu oft instumentalisiert. Man kann nicht einfach sagen "wow, du siehst gut aus heute", weil das immer als seltsam angesehen wird, bei unbekannten Menschen. Geht mal auf die Straße und sagt den Menschen, die ihr schön findet, genau das. Unfassbar, wie eigenartig man sich dabei fühlt..

Ganz unromantisch und sozialarbeiter-fachmännisch nennt man sowas "soziale Kreditbeziehungen". Grässliches Wort für etwas so schönes, nicht wahr? Der Kern dahinter ist allerdings echt spannend und geht auf mein sehr geliebtes Glücksprinzip zurück: Tu etwas ganz Gutes für jemand anderen (nur mit der Bitte, das gleich für andere Menschen zu tun). Durch diese bedingungslose Hilfe fühlt man sich irgendwie in der Schuld des anderen und wird ihm vielleicht später auch wieder helfen. Aber dieser Gedanke "Ich helf dir, du mir" ist mir fast zu engstirnig. "Ich helf dir, du jemand anderem" ist in meinem Kopf noch viel schöner, weil unbegrenzter. Wenn sich das schneeballmäßig ausweitet, könnte die Welt irgendwann tatsächlich gut werden. "Es wird gut werden auf der Erde", hab ich gelesen.

Was wir dann mit diesen Geschenken machen, ist unsere Sache. Grade bei wertvollen Dingen wie Worten oder Momenten ist der Wunsch naheliegend, sie ebenso vorsichtig und achtsam angenommen zu wissen. Aber Geschenk ist Geschenk. Und das ist für mich immer bedingungslos. Und ich finde auch, Geschenke sollten viel leichter werden! Man darf es also einfach so nehmen, ohne dafür etwas zurück geben zu müssen. Ohne diesen Zwang, jetzt in der Schuld zu stehen und es ausgleichen zu müssen. Nein, was ich mir beim verschenken wünsche, ist Freude, Glück und Dankbarkeit zu erzeugen. Hauptsächlich Freude. Es sei denn natürlich, man verspürt diesen unbändigen Drang/Dank, etwas (zurück)geben zu möchten.

 

Hierzu nochmal ein Link zu meinem Appletrees -Eintrag vor 1 Jahr ca. Dort wird nochmal wundervoll erklärt, dass jeder sein Geschenk an die Welt zu geben hat und wir es nur realisieren und aktivieren müssen. Denn, was würde wohl mit einem Apfelbaum passieren, der keine Äpfel geben kann/darf? Er würde vermutlich krank werden..

 

Geschenke.... ein eigentlich klarer Begriff, der sich mit den Jahren so sehr wandeln kann.. aber der dennoch immer wunderschön bleibt....

 

Danke für eure Aufmerksamkeit.
(c) Nena

12.4.17 16:45

Letzte Einträge: Metaphorisch ?, Fastenzeit 2017, Seminar-Event-Begleitung, "Wann werden Sie leben? Wann?, Lebenszeichen

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