Gedanken einer Erwachten

lieben, glauben, kämpfen - leben!
 
 

Lebenszeichen

Ich denke im Moment viel. Ich lebe im Moment viel. Über vieles kann ich nicht so offen reden oder schreiben, wie ich es gern möchte. Vieles in mir und meinem Leben liegt noch im verborgenen. Doch es ist Mai. Zeit der nach Außenkehr und des Handelns und Liebens. Letzteres tu ich aus vollem Herzen. Das Handeln fällt mir schon schwerer. Mein Leben hat sich verlangsamt, wodurch sich vieles paradoxerweise schneller in Bewegung setzt. Allerdings ist das noch sehr ungewohnt für mich. Ich fühle eine Art Trägheit, die mir nicht gefällt. Mir fehlt jemand, der mich antreibt, oder für den ich gern handle. Er fehlt im Alltag an meiner Seite. So hab ich zu oft die Möglichkeit, vieles aufzuschieben oder doch einfach sein zu lassen. Ich brauche jemanden, der mit mir raus in die Natur geht, mich antreibt, meine Studienaufgaben zügiger zu erledigen. Stattdessen hab ich Facebook, was mich nach wie vor unfassbar entschleunigt. Ich wäre gern viel mehr draußen. Ich weiß, dass meine Augen dann besser wären, ich mich mehr bewegen würde, gesünder leben und essen würde. Mir fehlt mein Stück Land. Umgeben von lieben Menschen und Nachbarn. Ich träume so gern davon; hab es tatsächlich auch schon gefunden, das passende Grundstück, was mich ruft und auf mich wartet. Vermutlich ebenso sehnsüchtig wie ich auf es. Meine wunderschöne Rose würde sich dort so wohl fühlen.. Ich hab ihr versprochen, sie bald rauszupflanzen. Aber wohin? Alle Möglichkeiten sind zu weit weg, sodass ich sie nicht mehr regelmäßig sehen könnte. Dabei blüht sie doch extra für mich so wunderschön.

Ich weiß, dass der ehrliche Traum die Realität erschafft. Also träume ich weiter. Aber auf der anderen Seite ist damit auch gleichzeitig die Sehnsucht danach immer stärker. Nicht nur nach dem Garten, auch nach all dem, was darin und dadurch entsteht. Es ist schwer. Und die Menschen, mit denen ich jeden Tag darüber reden mag, sind weit weg..

....

Mir geht es gut. Ehrlich gut. Mein Leben ist zielgerichtet und grade so verwoben und verwirrend, wie ich es gern hab. Überschaubar, aber so, dass man all die kleinen Ecken bewundern kann. Und ich weiß, dass aus den schattigen Orten viel gutes werden kann und ich von dort auch viel zu lernen habe. Jedes melancholische Wort ist Meckern auf hohem Niveau. Ich bin glücklich und täglich dankbar dafür, dass es so ist.

Es warten noch viele Hürden auf mich. Und ich plane so gern immer sofort, wie ich sie meistern kann. Und jedesmal bekomm ich Sorgen, wenn ich sie nicht sofort lösen kann. Dabei weiß ich, dass ich auf dem Weg dahin noch das nötige Werkzeug bekommen und finden werde und dass es mir gut tun wird.
Ich lerne.
Ich lerne, loszulassen und planlos loszugehen. Die Lösung kommt, wenn sie soweit ist. Bis dahin, muss ich meine Angst und Ungeduld abgeben oder bestenfalls für mich nutzen.

All das berichte ich euch, weil ich ein Lebenszeichen von mir geben wollte. Ich bin noch da und ich bin wohlauf und mit meinen Gedanken an 1000 Baustellen. Ich trainiere grad wieder meine Augen, ich tauche in Geschichten-Welten ein, in die ich Kinder regelmäßig entführen darf.  Ich arbeite sogar an und mit Neu-wirtschaftlichen Ideen. Ich kann zielstrebig meine Studiensachen bearbeiten.
Und genau das werd ich jetzt tun.

Ihr hört wieder von mir!

Seid liebst gegrüßt,
eure
Nena ♥

9.5.17 16:08

Letzte Einträge: Metaphorisch ?, Fastenzeit 2017, Seminar-Event-Begleitung, "Wann werden Sie leben? Wann?

bisher 3 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Indianwinter (9.5.17 19:39)
Hallo liebe Nena,
es freut mich, dass es dir gut geht, du hast viele Pläne und Ideen und du hast Recht, die Lösung für so manche Hürde findet sich auf deinem Weg.
Manchmal vllt., braucht es einen kleinen Umweg, doch irgendwann fügt sich alles.
Ich wünsche dir eine schöne Zeit!
LG, Indianwinter


(10.5.17 07:29)
Alles Gute dafür und Danke für das Lebenszeichen

Maccabros ♥


Marie / Website (10.5.17 13:04)
Hallo Nena,
schön zu lesen, dass es Dir gut geht. Ich kenne das, manchmal braucht man jemanden der einen antreibt, alleine fällt man da leicht in so einen Faultierstatus. Aber ich glaube Du hast das trotzdem gut im Griff.

Und Umwege sind legitim. Ich kenne mich da bestens aus ;-)Leider wird es noch viele Hürden geben, auch halt die, auf die man niemals vorbereitet sein wird und unerwartet darüber stolpert. Aber meistens kommt man auch über diese Hürden. Leider kann man nicht alles planen oder für alles eine Lösung haben, aber trotzdem wird es werden.

Ich wünsche Dir weiterhin alles gute für Deinen Weg!
LG, Marie

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