lieben,glauben,kämpfen-leben!

Aufwachen ist die einzige Chance,die wir haben!
 
 

Körperfreundschaft

Der eigene Körper. Wie viele Menschen - wie viele Frauen - sehen ihn tagtäglich an und finden ihn grausam? Da zu viel, da zu wenig, da auch nicht mehr wie früher.. oder zumindest anders.. das soll da nicht sein, davon könnt ich mehr haben. Alle kennen das.

Ehrlich gesagt hoffe ich sehr, dass mein letzter Satz unwahr ist und dass es jemanden gibt, der mich verständnislos ansieht und sagt: Wie kann das sein? Der eigene Körper ist doch eines der großartigsten Sachen dieser unendlichen Welt! Er tut alles für dich, sagt dir leise und früh genug, wenn etwas nicht in Ordnung ist. Nährt dich, zeigt dich, ummantelt dich! Wie kann man sich darüber nur ärgern?!

Tatsächlich hätte dieser Mensch recht, wenn er das sagt. Der eigene Körper ist etwas wundervolles.. perfektes..

Nun, woran liegt es denn, dass sich 90% der Frauen (von Männern weiß ich keinen konkreten Wert) unwohl oder gar hässlich in ihrer Haut fühlen?

Spontan fallen mir 2 Gründe ein:

1. die Werbung. Wir leben in einer Welt, in der wir regelmäßig.. eigl sogar ständig irgendwas konsumieren.. Nahrung, aber auch Unterhaltungsmedien oder Informationen. Und sie alle wollen auch unbedingt konsumiert werden.. also locken sie uns mit Werbung:

"Du brauchst diese Hautcreme unbedingt. Ohne sie schafft es deine Haut nicht!"*

"Ritalin ist schon notwendig. Sonst kommst du nicht klar."*

"Sieh mal, ohne diesen supergesunden Smootie mit Gojibeeren wirst du nie dein Traumgewicht erreichen!"*

"Diese TV-Sendung zeigt dir die Geheimnisse des glücklichen Lebens. Durch diesen Leidensweg mussten X und Y gehen, um es zu finden!"*

 BLÖHÖDSINN!
Dein Körper kann ALLES! Es gibt schlichtweg keine Krankheit, die nicht durch Erhaltung oder Reaktivierung der Gesundheit vergehen kann.

 

2. Das Vergessen der Gesundheit.

Ich meine, klar, wenn du krank bist, neigst du dazu, dass auf deinen Körper zu schieben.. er macht das ja schließlich..

Und darum ist er Schuld.. und darum ist er blöd.

Hilft uns das weiter?

NEIN.

Mal ganz davon abgesehen, dass das schlichtweg falsch ist. Wir machen uns selbst krank.. Eine ungünstige Lebensweise ist genau das: ungünstig. Also ja, ihr könnt das machen und es bringt euch vlt nicht gleich um. Vielleicht auch gar nicht, weil eurer Körper irre resistent und stark ist.. Aber die Gefahren besteht dann halt.

Gefällt euch nicht, dass ich das sage?

Ist auch egal, weils mir darum grad nur am Rande geht.

Was ich sagen will: Wenn ihr euren Körper auch noch in Form von negativen Gefühlen "anmeckert", wird es im Idealfall so bleiben, im worse case schlimmer..

 Viel mehr Sinn macht es doch, die Ursachen für das Verhalten des Körpers rauszufinden. Oder noch besser: Dem Körper einfach liebevoll vertrauen, dass er das alles nach bestem Wissen und Gewissen macht.. Und ihm unter die Arme greifen.. Egal in welcher Form..

Und vor allem: Einsehen, dass er genau so richtig ist, wie er ist.
Und ihn gern haben.

Das ist euer Körper und den habt ihr den Rest eures Lebens bei euch.
Stellt euch vor wie schön es wäre, hätte man einen Freund bei sich und keine nervige Nebenstimme..
Überlegt, was ihr dafür tun könnt.

Ein Beispiel-Tipp, der bei mir klappt?

Folgt mogen :D

 

Und dann los, ihr wunderschönen Menschen!

Raus mit euch und lächeln.. das Leben kann schön sein. Immer je nachdem, worauf ihr achtet bzw. eure Aufmerksamkeit lenkt..

In Liebe,
eure
Nena ♥

 

 PS: die * sollen nur noch mal darauf aufmerksam machen, dass man all dies nicht pauschalisieren kann - wie der liebe Pascale schon angemerkt hat. Natürlich, wem immer das hilft, der soll es nehmen/nutzen und ich wünsche demjenigen alles erdenklich Gute damit. Nur ich, Ich mag das ganze Zeug nicht, weil ich überzeugt bin, dass mein Körper, den ich wirklich sehr liebe und achte, alles hat, was er zum Gesundsein braucht. Aber das ist meine Geschichte. Jeder, der eine eigene hat, soll seine verfolgen, ganz klar.
Ich hoffe, das ist verständlich.
In Liebe und Dankbarkeit.

20.5.17 17:41

Letzte Einträge: Metaphorisch ?, Fastenzeit 2017, Seminar-Event-Begleitung, "Wann werden Sie leben? Wann?, Lebenszeichen

bisher 7 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Mimimaus (20.5.17 19:07)
Nena,
Deinen guten Gedanken in allen Ehren aber der Kommentar mit der Chemotherapie ist für Krebskranke ein Schlag ins Gesicht. Wenn du selbst jemals an Krebs erkrankt wärst würdest du das verstehen. Der Körper kann so etwas nicht alleine bekämpfen. Solche Aussagen sind nicht nur respektlos sondern auch gefährlich.


Pascale (20.5.17 21:01)
Ohne die Chemotherapie wäre meine Mutter längst nicht mehr am Leben. Sie hatte Brustkrebs. Natürlich muss man abwägen, ob eine Chemo notwendig ist oder ob es Alternativen gibt. Aber generell, liebe Nena, kann man das nicht so pauschalisieren.
Das ist meine Meinung.
Ganz liebe Grüße
Pascale


Exhausted (20.5.17 21:05)
Ich sehe das wie Mimimaus... Ich hab ziemlich geschluckt, als ich diese Zeile gelesen habe (und ich bin nicht an Krebs erkrankt).
Abgesehen davon finde ich, dass du dich in diesem Eintrag widersprichst. Beispiele:
"Es gibt schlichtweg keine Krankheit, die nicht durch Erhaltung oder Reaktivierung der Gesundheit vergehen kann."
--> Chemotherapien sind beispielsweise eine Form der Reaktivierung der Gesundheit. Bleiben wir mal bei Krebskrankheiten, kann man auf jeden Fall sagen, dass es Formen gibt, bei denen die Gesundheit nicht wiederhergestellt werden kann.


"Und ihm unter die Arme greifen.. Egal in welcher Form.."
Warum dann nicht die Goji-Beeren, die Chemotherapie oder die Hautcreme?


Weißt du, den Ansatz in deinem Eintrag finde ich gut. Und ja, ich denke auch, dass Werbung und Medien da einen wesentlichen Einfluss haben. Aber doch nicht, weil uns da Goji-Beeren angepriesen werden, sondern weil dafür eine perfekt aussehende Frau in einer perfekt wirkenden Welt hergenommen werden. Es sind jedes Mal die perfekten Bilder von den perfekten Vorstellungen, die da auftauchen, und wir verlieren dadurch immer mehr den Blick für die Realität und entwickeln an uns selbst und unsere Mitmenschen erhöhte Erwartungen oder aber denken, dass andere sie in Bezug auf uns haben könnten...


Irgendwie vermischt der Eintrag zwei Dinge, die nicht zusammengehören. Es geht eingangs um das Aussehen und darum, dass Menschen mit ihrem Körper (deshalb) nicht zufrieden sind. Und dann geht es plötzlich um Gesundheit.


Nena (20.5.17 22:42)
Liebe Freunde,
Danke für eure Gedanken!

Ich bin grad ein bisschen überrumpelt oder besser überfordert, euch halbwegs kurzgefasst gerecht zu werden.

Mit der Chemo hab ich ganz schön was angerichtet. Verzeiht mir dafür! Minimaus hat schon eine eigene, persönliche Antwort bekommen. Ich hoffe, sie wird verstanden.
Auch dir Pascale, danke ich für deine umsichtigen aber klaren Worte! Sie sind angekommen.
Exhausted, dir muss ich schlichtweg zustimmen: mein Eintrag hat 2 Themen vermischt. Das passiert mir immer häufiger. Ich hab das Gefühl, meine Gedanken fließen schneller, als ich sie fassen oder rational denken kann. Ich sehe immer mehr ein großes Netz, was so viele Themen verwebt und untrennbar vereint. So sind es auch der Körper und die Gesundheit. Sobald man ihn annimmt und liebt, wird er auch "sein bestes geben" für dich. Das tut er auch so, ich weiß, aber damit noch mit ungleich mehr Energie. Ich könnte dir das jetzt auf die einzelnen Beispiele übertragen, aber ich glaube, das führt hier zu weit.
Und zu meinen Widersprechungen: Ich verstehe den Schein dessen, bleibe aber nach wie vor dabei, dass jede Krankheit ausgelöscht werden kann. Dafür hab ich einfach schon zu viel gelesen, was meine Ur-Idee bestätigt.

Ich hoffe, meine Worte werden verstanden. Bei weiteren Sachen schreibt mir doch eine Mail. Ich reagiere gern und ehrlich auf alles, finde das jedoch im Kommentar-Rahmen sehr schwierig.

In größter Wertschätzung zu euch und mit den besten Gedanken,
eure Nena ♥


Pascale (21.5.17 13:22)
Dann wünsche ich einen sonnigen Sonntag und viele Grüße :-)


Mimimaus (21.5.17 19:47)
Liebe Nena,
Deine Erklärung/ Entschuldigung wurde verstanden jedoch glaube ich das du meinen Punkt nicht ganz verstanden hast. Natürlich kannst du alles diese Dinge ablehnen und deren Wirkung oder Notwendigkeit bestreiten. In deinem Text wirkte es nur so als würdest du sagen dass Krebskranke (ich sehe du hast die Stelle entfernt) selber an ihrer Krankheit Schuld wären weil sie ihren Körper nicht gut genug behandeln und dieser die Krankheit selbst ohne Hilfe bekämpfen könnte wenn er denn richtig behandelt wird. Du kannst denken was du willst so eine Aussage ist aber für mich sehr verletzend.Wenn das nicht so gemeint war tut es mir leid ich habe das so aufgefasst.
Alles Liebe
Mimimaus


Nena (22.5.17 10:04)
Nein, ich gebe nicht den einzelnen Menschen die Schuld an ihrer Krankheit, sondern der Gesellschaft, in der wir leben. Das klingt bestimmt ein bisschen platt, aber ich denke, so kann ich es zusammenfassen (und vor allem auch grad nicht besser online erklären). Ich sehe es eher andersrum, dass man trotz Diagnose die Hoffnung behalten sollte, weil es (nach meinem Verständins) immer einen Ausweg gibt.
Danke, dass du das nochmal so klar rausgestellt hast, damit ich es richtig stellen konnte.
Es ist mir wichtig, dass ihr alle wisst, das ich wirklich nur das Beste von euch denke und für euch wünsche!
Alles liebe DIR,
Nena ♥

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