lieben,glauben,kämpfen-leben!

Aufwachen ist die einzige Chance,die wir haben!
 
 

Angst

Dieser Eintrag ist inspiriert von Summer. Eigentlich wollte ich auf einen Ihrer Beiträge reagieren, dachte dann aber, dass es auch für meine Seite ein gutes Thema wäre.

Es geht um Ängste.

Natürlich, jeder hat Angst vor etwas, auch wenn ich mir das selbst schon wieder nicht eingestehen wollte.
Ängste sind wichtig und natürlich, das hat auch Summer selbst schon gesagt. Aber dennoch dürfen wir uns nicht von ihnen kaputt machen lassen. Wenn man ständig Angst vor etwas hat, vergisst man zu Leben.
Und dabei ist es egal, wovor man sich ängistigt. Schlechten Noten, zu viel Fett auf den Rippen, das verlieren von Freunden, Krankheiten.
Ich könnte euch jetzt von Freud & seinen Realitätsängsten erzählen, aber ich denke, Interessierte wissen, wo es passende Bücher dazu gibt.
Fakt ist einfach, dass Angst an sich eine Schutzfunktion des Körpers ist und die ist auch wichtig. Aber es gilt oft das Scheeballprinzip. Ein Problem löst Angst aus, da es ungewollte Konsequenzen bringt. Man meidet es, denkt jedoch immer daran. Das Problem wird dadurch aber nicht gelöst. Im Gegenteil: es wird größer. Je mehr man über Etwas schwieriges nachdenkt, desto unrealistischer & gefährlicher wird es, während man im Selbstbild immer schlechter wird. Und dann überrollt es einen. Man spickt trotz großartiger Leistungen, man fühlt sich hässlich trotz süßem Gesicht, man findet sich selbst zu eigenbrödlerisch und störrisch, man traut sich nicht barfuß raus, weil man sich Zecken einfangen könnte.
Und dann ist die Angst ein großes Problem, was in der heutigen Gesellschaft in psychischen Krankheiten ihre Definition findet. Genug Pharmaka & dann wird man beruhigt und kann besser leben. Aber ist das wirklich DIE Lösung?
Ich persönlich strebe Gleichgewicht an, d.h., dass ich mich selbst annehmen kann, wie ich bin, aber dass soll Thema in einem späteren Eintrag werden.
Hier geht es mir um die Ängste an sich und nun antworte ich dir, Summer:
Meine persönliche Angst ist es, meinen Halt zu verlieren, meine Freunde. Aber ich denke da nicht dran, wenn nichts ist. Weil es nicht nötig ist. Weil sie jetzt noch für mich da sind. Und was nicht ist, muss ich mir nicht herdenken. Ähnlich wie mit Krankheiten: Ich weiß, dass sie kommen können, aber ich denke nicht daran. Und vor allem glaube ich die meiste Zeit an mich, und das solltest du auch tun. Ihr alle solltest das. ♥

 

Beste Wünsche,

eure Nena ♥

4.7.15 17:59

Letzte Einträge: Metaphorisch ?, Fastenzeit 2017, Seminar-Event-Begleitung, "Wann werden Sie leben? Wann?, Lebenszeichen

bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Renasia / Website (5.7.15 09:17)
Hier muss man unterscheiden zwischen Angst und einer Angststörung bzw. einer generalisierten Angsstörung.
Ich war/ bin da leider von betroffen , ich hatte so sehr Angst das ich das essen etc. vermieden habe, da sind Psychopharmaka in Kombi mit Therapie nun mal erste Wahl.


Macabros (5.7.15 19:38)
Wer keine Angst hat ist dumm, aber wir sollten uns nicht von ihr beherrschen lassen...


LG

Maccabros

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