Gedanken einer Erwachten

lieben, glauben, kämpfen - leben!
 
 

Kreise

Ich treffe täglich einen Geist, der wahnsinnig viel weiß.
Er sagte zu mir: "Das Leben ist ein Kreis."
Und ich so: "Ohne Scheiß?"
Und er so: "Ohne Scheiß!"
Und ich so: "Ey beweis mir das mal erst, sonst glaub ich dir das nämlich nicht."
Fassen wir zusammen:
Wir können nicht ermessen, was der Geist erschaffen kann.
Wir können nicht erschaffen, was der Geist erfassen kann.
So vermessen wir vermessen nur, was man begaffen kann.
Und können nicht erfassen, was den Geist erschaffen kann.
Und so prangern wir an, dass es den großen Geist, der sowas kann auch geben kann.
Aber wenn es doch so viel gibt, das man erfahren und erfassen kann, muss es nicht auch das etwas geben, dass all diesen Kram durchdringen kann?
Vielleicht sind wir es selbst und wir haben es nur vergessen, haben uns selbst blind gemacht, um unsere Kreation zu testen, um von Innen mit den Sinnen zu begreifen, was es heißt, in Materie zu leben und so kreist unser Geist um sich selbst und vergisst, dass die Scheiße, die er frisst, auch irgendwo ein Teil von ihm selber ist und erinnert sich nicht, dass er schon mal selber die Fäden zog, vergisst dabei die Liebe zu sich selbst und das Lob, das ein jeder schon allein für's Dasein verdient hat. Vergiss den Mist mit Erbsünde und mit Adam und Eva,

Denn wir. haben. keine. Ahnung!

Und so verlassen wir die Gassen
der gelassenen und ausgelassenen
prassenden Massen,
unwissend was sie verpassen, wenn sie die Finger von den scheinbar viel zu krassen Tassen lassen,
gehen wir eins, zwei Schritte neben die Gassen in den Regen,
hören auf uns zu entscheiden ob wir dafür sind oder dagegen, ob wir was bekommen wollen oder uns selbst was geben.
Ist das Leben nun ein gottverdammter Fluch oder ein Segen?
Und müssen wir hegen und pflegen, was unsere Gegner uns geben?
Es ist egal, nicht wichtig, genug, vorbei, es ist nicht wichtig, ob du schön bist oder klug oder befreit, ob du Scheiße frisst, verkrüppelt bist, einmeterfünfundzwanzig misst, mit einer riesen Nase und mit keinem Ohr geboren bist.
Jetzt sieh es ein, ohne Witz, ich mein es ernst, es gibt keinen Feind und es wird Zeit, dass du das lernst,

Denn wir. haben. keine. Ahnung!

Hör auf zu heulen und bleib gefälligst hier,
Ich liebe dich und will ein riesengroßes Kind von dir.
Wir machen das zusammen,
wir sind ja eine Masse,
wir finden eine Lösung,
sei dir sicher, das wird klasse.

Und wir erobern neue Gegenden mit anderen nach Frieden und gelebter Liebe Strebenden und geben unseren elterlichen und sozialen Prägungen die segnenden Enthebungen mit schwingenden und schwebenden, prophetischen Bewegungen.
Und preisen uns bewegende Begegnungen mit Mensch, mit Tier, mit Stock, mit Stein, selbst Spinnen webe ich in die bewegende Begegnung ein,
denn sogar der kleinste Krümel, den du siehst, hat Berechtigung, der fulminanteste Kack bietet ausreichende Beschäftigung, doch irgendwo muss der Mensch Prioritäten setzen, er kann sich ja nicht den ganzen Tag an fallendem Staub ergötzen, oder doch?
Beschäftigen wir uns doch damit mal genauer, vielleicht werden wir durch Beschäftigungen schlauer und lernen eines Tages den Trick der Harmonie und das Gesetz der Stille und begreifen wieder, wie und warum und weshalb und wieso und weswegen, wenn du keine Antwort suchst, wird dir auch keiner eine geben!

(Shaban & Käptn Peng - Keine Ahnung)

9.9.15 22:15

Letzte Einträge: Metaphorisch ?, Fastenzeit 2017, Seminar-Event-Begleitung, "Wann werden Sie leben? Wann?, Lebenszeichen

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