lieben,glauben,kämpfen-leben!

Aufwachen ist die einzige Chance,die wir haben!
 
 

Liebe oder Egoismus?

Leute, heute das Thema, über das ihr euch gern wieder aufregen dürft, denn das macht ja sowieso jeder diesbezüglich.

Es geht um Menschen und meine Meinung zu ihnen.

Und ich gebe am Besten schon im voraus zu, dass ich mich nicht mehr als alle anderen über alle Umstände informiert habe; darum ist das hier einfach nur meine Meinung UND ein kleiner Aufruf, über meine Worte nachzudenken.

Wie ich gehört habe, erfahren wir grad die größte Flüchtingswelle seid Kriegsende. Und was soll ich sagen? Eigentlich müssten wir doch damit die fliehenden Menschen gut mit uns vergleichen können und damit Verständnis zeigen. Aber da man ja nicht vergleichen soll, können wir das auch gern außen vor lassen.
Ich kann dennoch einfach nicht nachvollziehen, wie alle diesen Hass auf die Flüchtlinge aufbauen können. Und diese echt überzogene Angst "dass sie Krankheiten mitbringen könnten". Ehrlich, das sind keine Tiere oder Untermenschen, dass sind Menschen. So wie wir. Ich betone das gern mehrfach. Für mich klingen die Aussagen vieler so, als würden die Flüchtliche einfach keinen Bock mehr auf zu Hause haben, weils ja hier viel mehr Kohle gibt. Aber auch wenn der Kern vielleicht stimmt, ist es so einfach einfach nicht gesagt. Grade diese Kultur ist so unglaublich Familiengebunden. Wer also etwas weiter denkt, merkt schnell, dass sie sich von dieser sicher nicht so schnell und auch wahrscheinlich nicht völlig freiwillig trennen! Nein! Wenn dort nicht grad (Bürger)krieg herrscht, gibt es trotzdem keine oder sehr schlecht bezahlte Arbeit. Und genau genommen liegt das an uns. Unserem Kaufverhalten. Aber dazu lest besser im - meiner Meinung nach - intelligentesten Beitrag über die Flüchtlingssituation weiter.

Tatsächlich kann ich die "Sorge" um die unfassbare Menge an einströmenden Menschen nachvollziehen, aber genau an dieser Stelle kommt meine unumstößliche innere Sicherheit, dass wir das durchaus ohne großen Schaden bewerkstelligen können, die Leute (kurzweilig) bei uns aufzunehmen und ihnen eine Zukunft bieten können. Der fehlende Umstand ist dabei leider die Liebe und vor allem Zuversicht der viel zu organisierten und durchplanenden Deutschen. (Das ist im Übrigen keine Wertung, sondern ein Fakt. Ich bin ja schließlich genau so) Wir wissen nicht, wo das Geld für die neuen und unerwarteten Umstände herkommen soll und darum haben wir von Anfang an eher eine ablehnende Haltung. Aus Selbstschutz, "weil WIR das ja schließlich wieder bezahlen müssen!"
Aber selbst wenn, geht es uns nicht trotz alledem besser als den aus ihrer geliebten Heimat fliehenden Menschen? Wo ist unser Mitgefühl? Wo ist unser Vertrauen? Haben wir überhaupt noch Vertrauen in irgendwas? Warum ist uns unser im sicheren Heim lebenden Arsch (dem es im nachhinein nicht elend schlecht gehen wird!) so viel wichtiger als deren nichtmenschliche Bedingungen?
Klar, ich verstehe die allgemeine Meinung, dass irgendwann mengenmäßig Schluss ist, aber es ist verdammt nochmal eine besondere und außerordentliche Situation, in der wir einfach alle stecken, nicht nur wir Deutschen.

Ich persönlich bin der Meinung, dass man fliehende Menschen zunächst ohne wenn und aber ->gerecht!<- auf die EU Länder verteilen sollte.
Aber vor allem bin ich der Meinung, dass man sich langfristig um den dauernden Frieden in den Problemländern kümmern muss.
Aber da ich als Nicht-Politiker das leider nicht direkt und selbst ändern kann, versuch ich doch, in meinem Umfeld Liebe und Fürsorge zu schaffen. Denn nur was im Kleinen anfängt, kann irgendwann groß werden. Lasst uns doch zeigen, dass wir unser Umfeld in liebender Atmosphäre haben wollen. Lasst uns vertrauen. Lasst uns das tuen, was wir in gleicher Situation von anderen erhoffen würden. Lasst uns Liebe schenken!
Es mehrt sich nur und geht nicht verloren!

 

In Hoffnung und Liebe,
eure Nena ♥

22.9.15 21:12

Letzte Einträge: Metaphorisch ?, Fastenzeit 2017, Seminar-Event-Begleitung, "Wann werden Sie leben? Wann?, Lebenszeichen

bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Maccabros (23.9.15 04:47)
Aufnahme grundsätzlich ja - nur Deutschland kann nicht alle Flüchtlinge aufnehmen, wenn, dann eine gerechte Verteilung auf alle EU Länder - auch für die, die sich bisher nur die Rosinen aus dem EU-Topf gepickt haben...


sphaere (24.9.15 12:01)
seltsam.
wuerde man diese menschen nicht als belastung,
sondern als chance sehen,
dann waere das problem genau umgekehrt:
jeder wuerde moeglichst viele haben wollen.

langfristig gesehen,
koennen diese menschen eine chance sein,
pragmatisch betrachtet sind menschen etwas wert,
man bekommt viel wert fuer wenig geld.
richtig eingesetzt, ist das ein schier unglaubliches kapital! zudem der menschenwuerde zutraeglich.

wir haben es in diesem fall halbwegs selbst in der hand.

und, wer diesen ansatz nicht teilt, dann:
man kann die situation unkontrolliert verlaufen lassen,
auf die fluechtlinge schimpfen,
angst vor ihnen haben,
nichts unternehmen
und wenn dann die situation eskaliert,
stolz aber unzufrieden sagen:
'ich habe es ja gesagt/gewusst'

oder man bemueht sich,
die situation kontrolliert verlaufen zu lassen,
sich zu bemuehen,
das beste aus ihr zu machen
und nachher noch stolzer und zufrieden sagen:
'wir haben es geschafft!!'

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